Die Geschichte hinter dem Bild: 14.06.2015

Nicht ohne Grund sagt man, dass ein Bild mehr als tausend Worte sagt. Manchmal ist es aber auch genau umgekehrt. Es gibt Situationen in denen ich ganz bewusst nicht fotografiere, oder es nicht die Möglichkeit gibt gute Bilder zu machen. Genau aus diesem Grund rufe ich meine neue Sonntagsrubrik ins Leben: Die Geschichte hinter dem Bild.

An dieser Stelle möchte ich euch jede Woche ein Bild vorstellen hinter dem noch soviel mehr steckt. Ich möchte euch Geschichten erzählen und mit auf eine Reise nehmen. 

Iphone 213

Mir ist es nicht leicht gefallen, ein erstes Bild auszuwählen. Irgendwie sollte ein Auftakt ja immer speziell oder besonders sein. Letztendlich habe ich mich aber für ein schnödes Handyfoto vom Frankfurter Flughafen entschieden. Denn ein Flughafen symbolisiert so viel: Aufregung und Aufbruch, Vorfreude, vielleicht ein bisschen Angst und Abenteuer. Er bedeutet Abschiede, aber auch ankommen und das ganz große Gefühl, das noch alles vor einem liegt. Gleichzeitig ist er auch ein Ort der Langeweile und des Hetzens. Zeitweise fühlt man sich aber auch wie in Watte gepackt. Alle Menschen auf einem Flughafen sitzen irgendwie im selben Boot. Für einen kurzen Augenblick sind sie alle dort gefesselt. Wartend in einer Blase auf den nächsten Flug, die Angehörigen oder ganz simpel, das die Schicht zu Ende geht.

Ich werde euch nicht verraten, wohin die Reise auf diesem Bild gehen soll. Denn es steht sinnbildlich für alle Reisen. Eure und meine Reisen und die vielen die noch kommen werden. Entweder es geht gerade los, oder es bedeutet Ankunft. Aber was immer es auch ist, der Flughafen verbindet alle Reisenden und deshalb ist er das Symbol für Reisen schlechthin und meine erste Sonntagsgeschichte. Denn dieses Foto vereint so viele Gefühle und Hoffnungen in sich, die man nur auf Reisen erleben kann.

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