Die Geschichte hinter dem Bild: 28.06.2015

Nicht ohne Grund sagt man, dass ein Bild mehr als tausend Worte sagt. Manchmal ist es aber auch genau umgekehrt. Es gibt Situationen in denen ich ganz bewusst nicht fotografiere, oder es nicht die Möglichkeit gibt gute Bilder zu machen. Genau aus diesem Grund rufe ich meine neue Sonntagsrubrik ins Leben: Die Geschichte hinter dem Bild.
An dieser Stelle möchte ich euch jede Woche ein Bild vorstellen hinter dem noch soviel mehr steckt. Ich möchte euch Geschichten erzählen und mit auf eine Reise nehmen. 

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Hunde haben wir ja sicherlich alle schon mal in unserem Leben gesehen, das ist tatsächlich nichts Neues. Zwar spaltet sich die Menschheit in Hunde – und Katzenmenschen, aber das Hunde unglaublich freundliche Tiere sind, kann keiner abstreiten.

Dies durfte ich in Südafrika am eigenen Leib erleben.
Meine Blase drückte mal wieder und nach viel hin und her, entschied ich mich, mich aus dem Zelt zu quälen und zu dem Klohäusschen zu gehen. Schwer beeindruckt von dem unglaublich hellen Mond, war es mir ein leichtes, mich zurecht zu finden.
Nachdem ich dann erledigt hatte, was es zu erledigen galt, öffnete ich die Klotür, nur um sie schnell wieder zu zuschlagen. Ich hatte einen tierischen Schatten gesehen! Schnell war ich mir sicher, das es kein Löwe sein konnte und ich öffnete die Tür wieder einen Spalt breit. Und wer stand vor mir? Das im Camp lebende Hunderudel. Schon am Vortag hatte man mir erklärt, das die Hunde in einem sehr engen sozialen Verbund leben und sogar die giftigen Skorpione vom Gelände weg fraßen.

Nun stand ich also vor den Hunden und entschied mich, wieder zurück zu den Zelten zu gehen. Und welch Überraschung, die Hunde folgten mir einfach. Schnell hatte sich eine ganze Eskorte um mich gebildet, die mich erst verließen, als ich wieder im sicheren Zelt war. So etwas habe ich noch nie in meinem Leben erlebt. Die Hunde haben mich tatsächlich wie nächtliche Schatten begleitet und auf mich aufgepasst. Das werde ich sicherlich nie in meinem Leben vergessen.

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