Eingesperrt im Kloster

Die Geschichte hinter dem Bild 28.11.2015

“Wo wollen Sie hin Madame?”, ruft mir die Frau hinterher, “Sie können hier nicht alleine rum marschieren!”

“Und warum nicht?”, frage ich mich in Gedanken? Ich habe eben eine nicht ganz unbeträchtliche Summe Geld gezahlt, um mir das Kloster anschauen zu dürfen. Außerdem bin ich ja auch ganz alleine auf den Berg gewandert, der hinter dem Kloster liegt und habe es geschafft.

Nun steht aber nun diese kleine, etwas rundliche Französin vor mir und funkelt mich böse an. Anscheinend ist es nicht gestattet alleine hier rum zu laufen. So muss ich mich wohl oder übel der Führung anschließen. Leider beschränkt sich mein Französisch auf ein Minimum. Viel lieber würde ich nun im Kloster Garten sitzen und den Bienen beim umsummen des Lavendels zu schauen. Oder etwas Kaltes im Bistro trinken. Oder vielleicht auch nach Hause fahren.

Aber ich bin “Eingesperrt im Kloster”.

Anscheinend hat Madame aber Erbarmen mit mir. Man winkt mich zu großen, eisernen Tür des Klosters und ich gehe raus. Endlich wieder in Freiheit! 


Falls ihr euch wundert, warum das Bild so “komisch” aussieht. Es ist analog fotografiert (Ja, genau! So richtig noch auf Film) und das mit einer Plastikkamera aus China auf 120mm Film. Und dafür ist es doch ganz cool oder?

 

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