Ein kulinarischer Stadtrundgang in Hannover: eat-the-world Südstadt

[unbezahlte Werbung] Für mich gehören Essen und Reisen ja unweigerlich zusammen. Selbst wenn ich mal nicht unterwegs bin, entdecke ich gerne neue Restaurants und Cafés in meiner Heimatstadt. Eine ganz besondere Möglichkeit Neues zu entdecken, ist ein kulinarischer Stadtrundgang in Hannover. Angeboten werden diese Führungen von eat-the-world. Ich durfte eine ihrer Touren in meinem Stadtteil, der Südstadt  testen.

Ein kulinarischer Stadtrundgang in Hannover – die Südstadt

Ich wohne schon immer in der Südstadt. Ich bin hier aufgewachsen und auch nur innerhalb des Stadtteils umgezogen. Eigentlich sollte man meinen, ich kenne mich hier recht gut aus. Pustekuchen! Das ich mich hier so irre, durfte ich bei der eat-the-world Tour durch die Südstadt erleben. Auf insgesamt 6 Stationen durfte ich mich mit einer kleinen Gruppe durch den Stadtteil schlemmen. Vom Maschsee, entlang der beeindruckenden Stadtbücherei, durch die wunderschöne Stolzestraße (reiner Zufall, das ich hier mal gelebt habe…), bis hin zum Stephansplatz und der Geibelstraße mit ihren netten Geschäften. Die Südstadt gehört nicht unbedingt zu den hippen Vierteln Hannover, wie zum Beispiel Linden, die Nordstadt oder die List und doch hat sie ihren ganz eigenen Charme.

Station 1 – Pizza wie bei Mama

Treffpunkt unserer Tour ist das Sprengel Museum. Dort oben hat man meiner Meinung nach die schönste Sicht auf den Maschsee. Von dort aus geht es allerdings nicht zum See, sondern hinter dem Landesmuseum vorbei zu unserer ersten Station: einen waschechter Italiener. Hier wird ganz traditionell – wie von Mama – ohne viel Schickimicki Pizza gebacken. Das man das schmecken kann, davon dürfen wir uns überzeugen. Ganz nebenbei erzählt uns unsere Stadtführerin auch, woher die Pizza Magarita eigentlich kommt und wer sie erfunden hat.

Station 2 – Indische Lebensmittel und eine kleine Leckerei

Unsere zweite Station liegt direkt auf der anderen Straßenseite: hier gibt es indische Feinkost. Und hier erlebe ich auch sogleich meine erste große Überraschung. Ich kenne diesen Laden, hab mich ehrlich gesagt aber nie reingetraut. Was sich als großer Fehler erweist. Die Damen am Verkaufstresen ist unglaublich herzlich und reicht uns super leckere Teigtaschen, die mich an Samosas erinnern. Aber das ist noch nicht mal das Beste. Ich stelle fest, wie gut der Laden sortiert ist und das man hier allerlei Spezialitäten bekommt, die ich sonst in Supermärkten vergeblich suche. Es steht also fest, ich komme wieder.

Station 3 – Alles selbstgemacht beim Bäcker

Nach Pizza und Teigtaschen verspüre ich eigentlich erstmal keinen Hunger mehr. Welch ein Glück, dass wir nun etwas länger durch die Südstadt spazieren. Auf unserer kulinarischen Stadtführung in Hannover lerne ich gleich noch einiges dazu: So habe ich zum Beispiel in der gleichen Straße gewohnt wie Lessing und Hannover wird in den Niederlanden als die unaufgeregte Schwester von Berlin beworben. Ziemlich cool, oder? 

Nach all diesen spannenden Infos, kommen wir bei einem tollen Bäcker an. Hier gibt es eine kleine süße Leckerei, die ich im Handumdrehen verputze – zu köstlich! Und auch der Besitzer ist unglaublich! So erklärt er uns mit einem Augenzwinkern, es gebe zwei Arten von Bäckern. Die einen sind Meisterbäcker, also gelernte und die anderen backen mit Leidenschaft. Er gehört zu letzterer Gruppe und steckt unglaublich viel Liebe und Kreativität in seine Backprodukte. So findet man hier keine 0815 Brötchen, sondern ständig neue Innovationen. Gefällt mir.

Station 4 – Olivenöl und mehr

Dieser Laden gehört zu meinen Lieblingsläden in der Südstadt und zum absoluten Highlight der eat-the-world Tour. Es ist nicht nur irgendein Spezialitätengeschäft, sondern der Laden, wenn es um Olivenöl geht. Nachdem ich auf Kreta schon festgestellt habe, wie gerne ich eigentlich Olivenöl mag, habe ich bei diesem Stopp nochmal sehen dürfen, wie unterschiedlich das Öl im Geschmack sein kann. Dazu ist der Besitzer auch noch unglaublich enthusiastisch und der Laden wunderbar gemütlich.

Station 5 – ein Unverpackt-Laden

Dieser Unverpackt-Laden, ist für mich sicherlich die größte Entdeckung auf unserem kulinarischen Stadtrundgang in Hannover. Mir war ( zu meiner Schande, denn den Laden gibt es schon seit 2016) nicht bekannt, dass wir einen Unverpackt-Laden in der Südstadt haben. Hier gab es eine tolle Suppe zu probieren, denn es gibt nicht nur verpackungsfreie Lebensmittel zu kaufen, sondern auch ein wöchentlich wechselndes Suppenangebot.

Station 6 – Wein im ehemaligen Puschenkino 

EsplDiesen Laden kenne ich wirklich schon lange und doch wurde ich aufs neue Überrascht. Das Geschäft findet sich nämlich in einem ehemaligen Puschenkino und mir war nicht bewusst, wie groß der Kinosaal ist, indem heute die Möbel und Weine gelagert werden. Hier ist leider auch schon der letzte Stop unserer eat-the-world Tour durch die Südstadt. Statt etwas zu Essen gibt es hier ein Glas Rotwein. Perfekt also, um auf das Erlebte nochmal anzustoßen. 

Fazit

Obwohl ich immer dachte, ich kenne mich in meinem Stadtteil gut aus, habe ich viel Neues dazugelernt. Ich hatte wahnsinnig viel Spaß bei der Tour und habe mich über jeden einzelnen, kulinarischen Stop gefreut. Die eat-the-world Touren kann ich nur jedem ans Herz legen, der eine Stadt nochmal anders erleben will. Selbst wenn man denkt sich gut auszukennen, lernt man doch noch viel Neues über die eigene Heimatstadt. Toll!

Möchtest du auch einmal an einer eat-the-world Tour teilnehmen? Dann findest du hier… den Link zur Website, mit der Übersicht, wo überall die Touren angeboten werden. Auch die Südstadt hat an Restaurants noch einiges zu bieten. Auf den Touren werden nicht alle Stationen angelaufen, die im Programm stehen, sodass es immer eine kleine Überraschung bleibt, wo man im Endeffekt hin geht.

 


Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit eat-the-world entstanden. Wie immer gilt in diesem Zusammenhang: Meine Meinung wurde dadurch in keinster Weise beeinflusst. Ich schreibe darüber, was mir gefällt und eben auch nicht. 

 

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