Safari: eine große Liebe

Safari

“Das oder auch der Blog /blɔg/ oder auch Weblog /ˈwɛb.lɔg/ (Wortkreuzung aus engl.Web und Log für Logbuch) ist ein auf einer Website geführtes und damit meist öffentlich einsehbares Tagebuch oder Journal, in dem mindestens eine Person, der Blogger, international auch Weblogger genannt, Aufzeichnungen führt, Sachverhalte protokolliert („postet“) oder Gedanken niederschreibt.” -Quelle: Wikipedia

Mit der Reihe, “Das Safari Tagebuch” möchte ich das Bloggen in seiner reinsten Art und Weise wiederbeleben. Ich möchte mit dir meine Planung teilen, die Höhepunkte und vielleicht auch die Rückschläge. Nun wirst du dich vermutlich erstmal fragen:“Moment, worum geht es überhaupt?” Und das zu Recht! Also fange ich von vorne an:

2017 “muss” ich für mein Studium ein Praktikum machen. Dieses kann ich sowohl in Deutschland machen, als eben auch im Ausland. Seit geraumer Zeit ist es mein Traum, in der Entwicklungspolitk zu arbeiten. Ich möchte Hand in Hand mit Menschen zusammen arbeiten auf eine Art und Weise, von der beide Seiten profitieren können. In dem Praktikum 2017 möchte ich gerne in die Arbeit von NGOs reinschnuppern und das am liebsten im Ausland. Nachdem ich 2012 schon einmal in Kenia erleben durfte, wie der Alltag einer NGO-Mitarbeiterin aussehen kann, möchte ich dieses Mal hautnah dabei sein.

Momentan ist mein Plan noch recht einfach. Ich würde gerne eine Stelle in Ruanda oder Tansania finden. Dies hat zwei Gründe. Zum Einen finde ich Ruanda ein sehr spannendes Land. 1994 gab es dort einen unglaublich brutalen Völkermord zwischen den verschiedenen Ethnien der Hutu und Tutsi. Unvorstellbar viele Menschen sind dabei ums Leben gekommen. Makaberer weise ist ein Erbe dieses Völkermordes allerdings, das viele Frauen in Machtpositionen sitzen bzw. zumindest eine eigene Existenz aufbauen konnten. Dies hat schlichtweg den Hintergrund, dass es an Männern gefehlt hat. Mittlerweile ist Ruanda Wirtschaft erstarkt und das Land auf Rang 6 was Gender Equality angeht (vor Ländern wie Frankreich, Spanien oder Deutschland mit Platz 11. Quelle: Washingtonpost). Natürlich ist nicht alles perfekt, aber ich finde es einfach Interessant dabei sein zu können, wie sich das Land entwickelt. Auch interessiere ich mich sehr für Women Empowerment und Landverteilung.

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Bei Tansania sind es andere Interessen die mich leiten. Zum Einen hatte ich im letzten Semester einen Kiswahili-Kurs und sowohl der aus Tansania stammende Dozent, als auch die Sprache an sich waren mir sehr sympathisch. Ich bin einfach hoch motiviert in ein Land zu gehen, wo ich meine neu erworbenen Sprachkenntnisse tatsächlich ausprobieren kann. Zum Anderen finde ich Sansibar und vor allem Zanzibar Town sehr interessant. Als angehende Ethnologin finde ich es einfach spannend, wie sich eine Region entwickelt hat oder sich immer noch entwickelt, die so vielen unterschiedlichen Einflüssen ausgeliefert ist.

Neben dem Praktikum möchte ich aber natürlich auch noch rumreisen. Jeder der mich kennt, wird wissen, wie sehr ich den afrikanischen Kontinent liebe. Momentan ist der Plan, am Ende des Praktikums von Dar-es-Salaam mit der TAZARA  (Tanzania-Zambia Railway) nach Sambia zu fahren. Um eine Vorstellung vom Zug zu bekommen, schau doch mal bei Sonja vorbei. Die hat die Fahrt 2015 gemacht und sehr anschaulich darüber geschrieben.

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Dort angekommen möchte ich gerne einige Tage in Lusaka und Livingston verbringen. Falls dann noch das Geld reicht, soll es entweder weiter nach Botswana und in den Chobe Nationalpark gehen oder ich schließe mich einer G-Adventures Tour in Richtung Johannesburg an. Denn diese Art des Reisen hat mir 2014 schon viel Spaß gemacht und ich würde mich freuen, so etwas nochmal wiederholen zu dürfen.

Noch steht aber ALLES in den Sternen. Die Ideen spuken in meinem Kopf herum, genauso mache ich mir aber Sorgen um das Geld, mangelnde Zeit, keinen Praktikumsplatz zu finden und was einen sonst noch so beschäftigt. Um meinen Gedanken freien Lauf zu lassen, werde ich dich nun immer wieder hier auf dem Laufenden halten. Auch möchte ich hier aktiv sein, wenn ich dann tatsächlich angekommen bin und meine ganz persönliche Safari 2017 mache. Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg und ich freue mich, wenn du dabei an meiner Seite bist.

Falls du meine Reise unterstützen willst, kannst du das gerne tun. Ich bin beim Amazon Partnerprogramm angemeldet. Wenn du also dort etwas kaufst, würde ich dich bitten, über diesen Link zu gehen. Du musst keinen Cent mehr bezahlen, aber ich erhalte einen kleinen Teil der Provision und würde mich riesig freuen, wenn ich so meine Reise finanzieren kann. Dir gebührt im Gegenzug meine ewige Dankbarkeit und Liebe!

9 Kommentare

  1. Wow ich freue mich auf dein Safari Tagebuch und drücke dir die Daumen, dass du dieses Projekt umsetzen kannst 🙂
    Die Idee mit dem Tagebuch finde ich super, dann bin ich sozusagen mittendrin statt nur dabei. Ich liebäugle auch schon immer mit Afrika aber bisher stand ich mir immer noch selbst im Weg.
    Die Daumen sind gedrückt, ich bin schon gespannt auf deine nächsten Beiträge.
    Gruß aus dem Wunderland,
    Dori

    • lieschenradieschen

      Liebe Dori,

      Vielen lieben dank dir! Ich kann dir nur sagen, trau dich. Afrika ist ein Kontinent, der dein Herz berühren wird. Wenn man einmal den Sternenhimmel gesehen hat, in der Wüste war oder Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum beobachtet, wird man das nie vergessen.
      Bei Fragen kannst du mir natürlich auch immer gerne eine E-Mail an kontakt@lieschenradieschen-reist.com schreiben 🙂

      Liebe Grüße,
      Lynn

  2. Ruanda – wow! Ich bin hin und her gerissen. Ich habe schon viele tolle Bilder und Berichte von dort gesehen aber dennoch überwiegt momentan noch die Mulmigkeit in mir. Ich wünsche dir wundervolle Vorfreude und Spaß bei der Planung!
    Sabine

    • lieschenradieschen

      Liebe Sabine,

      Mir geht es ähnlich. Momentan sind meine Pläne auch schon wieder ganz wo anders. Afrika ist so groß und bietet so viele Möglichkeiten, da fällt die Wahl schwer 😀 aber Ruanda interessiert mich immer noch sehr.

      Liebe Grüße,
      Lynn

  3. Pingback: Von Daressalam nach Kapstadt - eine 180° Wendung

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