Waterberg und Windhoek

Das Camp am Fuße des Waterbergs gehört definitiv mit zu den Schönsten wo wir waren.

Von Etosha war es nicht lange bis dorthin und wir hatten den ganzen Nachmittag zur freien Verfügung, bevor wir auf das Plateau gewandert sind. Endlich war es auch mal schön warm und wir konnten am Pool relaxen.Das war auch bitter nötig, da ich etwas angeschlagen war… Da dieser auch einen Kilometer Trampelpfad entfernt lag ( kein Scherz), blieb man natürlich so lange wie möglich dort.

Es war auch richtig schön mit dem Blick direkt auf den Berg aber das Poolwasser war so kalt. Nur zum dippen. Aus irgendeinem Grund ist das irgendwie auch auf der gesamten Tour kalt gewesen.

Als es dann etwas kühler wurde, sind wir hoch zum Waterbergplateau. Die Aussicht war mega und das Licht perfekt. Das Hochwandern an sich war aber etwas unheimlich, da uns in sicherem Abstand Paviane gefolg sind und die sind wirklich unheimlich und sehr laut.

Wanderung Waterberg Plateau Namibia

Aussicht Waterberg Namibia G Adventures

Waterberg Namibia G Adventures

Aussicht Waterberg Namibia G Adventures

Waterberg Namibia G Adventures

Campsite Waterberg Namibia G Adventures

Anschließend gab es dann bald schon wieder Abendbrot und zwar lecker Braai (grillen). Richtig gut mit reichlich Fleisch, Coleslaw, Kürbissen (die werden warm mit Zimt und Butter gegessen.Mega!) und anderen Leckereien.

Ich war natürlich in der Abspülgruppe und wir haben satte 1 1/2 Stunden gespült. Die meisten lagen da schon im Schlafsack. Ich habe mich dann doch lieber ans Feuer gesetzt und mit den Übrig gebliebenen den Sternenhimmel genossen. War auch gut so, da es dort deutlich wärmer war als im Zelt. Meine letzte Nacht habe ich mal wieder frierend verbracht.

Paviane Waterberg Namibia G Adventures

Camp Waterberg Namibia G Adventures

Und dann hieß es auch schon ein letztes Mal Zelte abbauen für mich..

Vom Waterberg ist es nicht mehr weit bis nach Windhoek. Wir haben auf unserem Weg dorthin in einem kleinen Ort gestoppt. Dort gab es auch einen Handwerker Markt, allerdings waren mir die Menschen dort zu aufdringlich und irgendwie war alles auch im Stil “Holzgiraffe fürs Wohnzimmer”. Letztendlich haben wir uns dann auch alle wieder in einer Bäckerei getroffen. Dort gab es super leckere Croissants und der Garten ist total schön zum erholen.

Meine letzt Fahrt durfte ich dann wieder vorne bei unserem Fahrer verbringen.

Bäckerei Windhoek

Truck Namibia Windhoek G Adventures

Leider ist unser Fahrer über eine gesperrte Weightbridge gefahren und wurde dann von der Polizei angehalten. Das hieß dann für mich eine halbe Stunde bei 30Grad vorne zu sitzen. Leider gab es auch nicht so viel zu schauen. Die Gegend um Windheok ist sicherlich auch schön, aber ich habe ja schon so viele schöne Dinger vorher gesehen.

In Windhoek hatten wir dann wieder den ganze Nachmittag frei. Einige sind in die Stadt gefahren, aber da ich ja noch zwei Tage für mich alleine da sein sollte und lieber am Pool liegen wollte, bin ich da geblieben.

Abends gab es dann ein Treffen mit den neuen Mitreisenden, denn einige sind mit dieser Tour noch bis nach Nairobi und Uganda gefahren, während wieder andere wie ich, in Windhoek ausgestiegen sind.

Anschließend sind wir mit allen zu Joes Beerhouse gefahren. Dort ist es total urig, überall stehen leere Jägermeisterflaschen, ausgestopfte Tiere und noch mehr Kuriositäten. Dort konnten sich auch endlich unsere Jungs der 1kg Kudu Leg Challenge gestellt. Ich bin dann doch lieber bei 300kg geblieben… Ich kann Joes Beerhouse nur empfehlen. Super von der Atmosphäre und man trifft dort immer nette Menschen.

Abschiedsbild Joes Beerhouse Windhoek

Abschied Truck G-Adventures Windhoek Namibia

Am nächsten Tag hieß es dann tatsächlich Abschied nehmen. In der frühe haben sich dann alle neuen und alten Mitreisenden auf den Weg nach Botswana gemacht.

Ich habe dann den Tag mit zwei netten Jungs verbracht, die ich in Joes Beerhouse kennen gelernt habe ( einer war der Cousin von unserem Guide). Die haben mir dann Windhoek gezeigt und wir haben zusammen gekocht.

Meinen allerletzten vollen Tag habe ich dann mit Souvenirs shoppen und entspannen verbracht, da ich immer noch total angeschlagen war. Immerhin konnte ich mir den Tag davor Taschentücher und Nasentropfen in der Maerua Mall kaufen.

Die Innenstadt von Windhoek hat mich jetzt nicht so getouched. Irgendwie habe ich auch keine Fotos gemacht. Was sich definitiv lohnt ist der große Laden der Touristinformation. Dort gibt es wirklich schöne Mitbringsel wie Schmuck, schöne Tücher und ähnliches, aber eben nicht so 0815.

Frühstück in Windoek Namibia

Das habe ich in einem Kaffee entdeckt. Sowieso merkt man in Windhoek den deutschen Einfluss, aber nach und nach verschwindet dieser auch aus dem Stadtbild.

Was ich noch empfehlen kann ist das Museum. Das sieht zwar etwas komisch aus, ist aber gratis und die außen angebrachten Fahrstühle bieten eine grandiose Aussicht über die Stadt.

Auch kann ich das Hotel Safari voll empfehlen, indem ich war. Zwar ist es nicht total durchgestylt, bietet aber ein gutes Frühstücksbuffet und die Zimmer sind ordentlich und groß. Außerdem ist das Personal freundlich und es gibt einen kostenlosen Shuttelservice in die Stadt.

Ich glaube es ist perfekt um eine Reise durch Namibia zu beginnen bzw zu beenden. Für längere Aufenthalte würde ich mir dann doch ein etwas kleineres, zentraleres Hotel oder Hostel suchen.

Mein letzter Sonnenuntergang in Namibia. Aufgenommen von meinem Balkon im Hotel. Schön oder?

Sonnenuntergang Windhoek Namibia

Mein letzter Sonnenuntergang in Namibia. Aufgenommen von meinem Balkon im Hotel. Schön oder?

Am nächsten Morgen bin ich dann früh aufgestanden und mit einem Taxi zum Flughafen gefahren. Die Fahrt dauert ungefähr 40min und und hat nicht mehr als 21€ umgerechnet gekostet. Am Flughafen sollte man etwa 2 Stunden eher angekommen. Das war bei mir auch sehr angemessen, da ich lange am Check-in Schalter stand.

Von Windhoek aus bin ich dann knapp 2 Stunde nach Johannesburg geflogen. Dort hatte ich knapp 6 Stunden Aufenthalt. Behaltet unbedingt etwas Rand. Ich hatte kaum noch welche und man kann nicht mit NamDollar dort zahlen (Obwohl es umgekehrt geht…). Trotzdem kann man dort gut essen, die letzten Souvenirs kaufen und WLAN gibt es auch.

Gegen Abend hieß es dann Abschied nehmen. Tschüss Afrika!

Aussicht Southafrican Airways Namibia Windhoek Flughafen

Meine Must Do´s in Windhoek

Tja, eigentlich kommen ja an dieser Stelle immer meine Must Do´s für die jeweiligen Städte, aber für Windhoek fällt mir das etwas schwer.. Ich probier´s trotzdem mal:

  • 1kg Kudu Leg bei Joes essen ( oder was anderes leckeres)
  • Mit einem der Fahrstühle im Nationalmuseum fahren und die Aussicht genießen
  • Souvenirs shoppen
  • Rooibos Tee trinken und die Tage Revue passieren lassen ( oder sich auf kommendes freuen)
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10 Kommentare

  1. Pingback: Der Reiseblogger-Wochenrückblick 3/2015 | pixelschmitts Reiseblog

  2. Hallo liebe Lynn,

    vielen, vielen Dank für deinen super Bericht & die tollen Fotos dazu!
    Ich habe jetzt richtig Vorfreude bekommen (obwohl ich noch gar nicht gebucht habe 😀 )

    Ich habe den Link zu deinem Blog auf der STA Travel Seite auf Facebook gefunden, als ich auf der Suche nach Infos war. Leider findet man sonst sehr wenig Erfahrungsberichte zu dieser Art Tour (kennst du noch welche?)

    Wenn ich darf, würde ich gerne noch ein paar Fragen loswerden? Falls du dafür keine Zeit hast (ich stecke selbst gerade im Studiums-Stress..), ignorier den Rest einfach 😛
    Ich plane nämlich nach dem Master eine Tour, die den gleichen Anfang hat wie deine, aber hoch bis Nairobi geht und das wären dann über 50 Tage in so einem Truck o.0

    – meine allererste Sorge galt tatsächlich meinem Kamera-Akku! 😀 Wie, wo und wie oft kann man den denn auf so einer Truck-Tour aufladen? Ich hätte total Sorge, dass mir die Kamera stirbt genau bei einem tollen Ausblick 😀

    – Und wie häufig gibt es ca. die Möglichkeit ins Internet zu kommen, zwecks Fotosicherung? Gibt es die überhaupt mal?

    – Das Zelten einfach so in der Pampa finde ich ja auch ein bisschen gruselig. Wahrscheinlich wieder so eine Sache die vorher komisch klingt aber sich dort dann ganz anders anfühlt, oder?

    – Wie sind denn solche Camps, wo gezeltet wird “ausgestattet”? Toiletten mit Tür sind nicht die Regel, schreibst du? 😀

    Oh man, jetzt bin ich ganz aufgeregt, dein Bericht klingt so toll! 🙂 🙂

    Viele liebe Grüße,
    Karen
    (Übrigens auch aus Hannover 😀 )

    PS: Falls du mal Interesse an Lateinamerika hast, dazu habe ich einen Blog über meine 3 Monate Freiwilligenarbeit in Costa Rica, Ecuador und Peru geschrieben 🙂 s.o.

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    • lieschenradieschen

      Hallo,

      freut mich, dass dir mein Bericht gefällt 🙂

      Ich habe leider auch gar keine anderen Berichte gefunden, Afrika ist da irgendwie nicht die Regel, eher Asien oder Südamerika (apropos, da schaue ich bei dir auch gleich mal rein 🙂 ).

      – Mit dem Akku musst du dir eigentlich keine Sorgen machen. Sobald man im Camp ist, kann man im Truck alles Laden ( ich glaube das es sogar eine Steckdose während der Fahrt gab, aber da bin ich mir gerade nicht mehr so sicher…)

      – Internet ist eher mau. In Swakopmund und Windhoek hat man auf jeden Fall Internet und von meinen Mitreisenden, die auch bis nach Nairobi gereist sind, weiß ich das ab und zu auch mal Internet geht. Aber eher so alle 4-5 Tage und manchmal auch weniger.

      – Das Zelten in der Pampa war eigentlich total super. Ich fand es wirklich wunderschön! Manchmal fühlt es sich allerdings auch gut an, die Zeltnachbarin zu fragen, ob sie mit auf Klo kommt. Allerdings habe ich mir immer gedacht, solange die Guides draußen schlafen ist es sehr sicher. Auch das komplett draußen schlafen muss wunderbar gewesen sein. Am besten da keine komischen Storys anhören und machen. Manchmal weiß ich auch nicht was da Storys sind und was tatsächlich Wahrheit ist. Wahrscheinlich ist das so ein Buschgossip.

      – Die Camps sind ebenfalls erstaunlich gut ausgestattet. Das mit dem Klo war zum Glück nur eins. Die anderen waren immer sehr sauber und duschen mit warmen Wasser war immer drin ( allerdings hat man nicht immer Zeit dazu bzw. mir war es zu kalt, nachdem es dunkel war. Allerdings fährst du dann ja auch, wenn da Sommer ist oder? Dann ist das sicherlich anders). Später gibt allerdings auch einfachere Camps. In Botswana ist eins mitten im Busch und man muss dort in ein Loch machen, ähnlich ist das wohl auch in Serengeti. Alle haben mir aber erzählt das das für eine Nacht total klar geht und die Atmosphäre alles andere wieder wett macht 🙂 Also keine Sorge

      Du kannst dich auch wirklich freuen!! Ich würde auch sofort wieder los reisen wollen 🙂

      Das mit Hannover ist ja lustig. 🙂 Wirst du auch da drüber Berichten?
      Hoffentlich bekommst du meine Guides! Die waren so klasse drauf, allerdings sind glaube ich alle von G-Adventures ziemlich cool 🙂

      Ich wünsche dir auf jeden Fall ganz viel Spaß und genieß die Zeit. Falls du noch Fragen hast, meld dich einfach bei mir 🙂

      Liebe Grüße,

      Lynn

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      • Wow, danke für die super schnelle Antwort! 🙂

        Jetzt kann mich nichts mehr stoppen & ich bin total motiviert endlich ins Reisebüro zu gehen 😀 Bisher hat mich immer dieser kleine Zweifel (Wie sieht’s wirklich aus & warum schreibt denn da niemand drüber??) noch abgehalten 😛

        Akkus aufladen in den Camps und ab und zu mal Internet übertrifft tatsächlich alle meine Hoffnungen! Konnte mir das gar nicht so recht vorstellen, wie das da aussieht 😀

        Ich habe auf alle Fälle auch vor, dann darüber in einem Blog zu berichten 🙂 Vielleicht sollte ich dann auch hierher umziehen, bei blogspot ist das alles etwas unübersichtlich zum Anklicken finde ich. Mal sehen 😉

        Nochmal vielen lieben Dank! Wenn mir noch eine Frage unter den Nägeln brennt melde ich mich gerne nochmal bei dir! 🙂

        Liebe Grüße!
        Karen

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        • lieschenradieschen

          Hey,

          sehr gerne! Ich kann dir wirklich nur wärmstens empfehlen die Tour zu machen. Ich finde es tatsächlich etwas schade, das so wenig über Afrika berichtet wird. Die Hauptziele sind dann doch wohl eher Südamerika und Asien. Aber dafür kann man alles noch sehr viel ungestörter genießen 🙂

          Wie gesagt, meld dich gerne nochmal bei Fragen und falls du dann drüber schreibst würde ich mich über einen Hinweis auch freuen. Ach ja, deinen Blog habe ich mir auch angeschaut. Da hattest du ja tatsächlich auch eine richtig gute Zeit 🙂 Vielleicht muss ich mir das auch mal mit Südamerika überlegen.

          Beste Grüße,
          Lynn

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          • Klar, ich sage dir gerne Bescheid, wenn ich einen schreibe! 🙂
            Geht allerdings erst im Oktober los, ist also noch ein wenig hin 😉
            (Aber vorher könnte es tatsächlich gut sein, dass du fragentechnisch nochmal von mir hörst :P)

            Ja, Lateinamerika hat auch tolle Ecken. Vor allem Machu Picchu in Peru hat mich wahnsinnig beeindruckt & ist absolut sehenswert! 🙂

            Liebe Grüße!

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          • lieschenradieschen

            Oktober ist glaube ich eine richtig gute Zeit. In Namibia fängt dann ganz langsam die Regenzeit an. Das bedeutet das alle Tiere an den Wasserlöchern sind, weil es so trocken ist und wenn es dann tatsächlich mal regnet (kommt aber nicht sooo häufig vor), sind die Farben wunderschön und die ganze Natur scheint zu explodieren 🙂

            Ja, die Fotos haben mir auch total gut gefallen! Vielleicht nehme ich das 2016 mal in Angriff.

            Liebe Grüße 🙂

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  3. Pingback: Lekker hier im südlichen Afrika -

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