Wandern auf Kreta: Zwischen Ziegen, Geröll und dem Meer

Wandern auf Kreta: Blick vom Hausberg Plakias in den Sonnenuntergang

Der Stein auf dem ich mehr schlecht als recht stehe ist rutschig. Während ich versuche Halt zu finden, ruft mein Freund immer wieder motivierende Sprüche von oben herunter. Schließlich stehe ich sicher und versuche meinen Körper über den Stein zu hieven. Ich mag gar nicht daran denken, wie tief es unter mir runter geht. Ich gebe mir einen letzten Ruck und schwinge mein Bein nach oben. Geschafft! Statt vor Angst in Tränen auszubrechen, hat sich in meinem Gesicht ein großes Lächeln breit gemacht. Wandern auf Kreta ist ein echtes Abenteuer!

Wandern auf Kreta: Olivenbaum entlang des Weges

Wandern auf Kreta – 4 Wanderungen rund um Plakias

Als feststand, es sollte Ende Oktober für eine Woche nach Kreta gehen, war uns sofort klar, da müssen wir wandern! Das Klima ist etwas gemäßigter und durch die Herbstsonne sind die Farben noch intensiver. Als Ausgangsort haben wir Plakias, so ziemlich in der Mitte der südlichen Hälfte der Insel, gewählt. Da uns kein Auto zur Verfügung stand, haben wir die Touren entweder von dort aus unternehmen können, oder haben uns einer geführten Tour angeschlossen. Dazu aber später mehr. Wandern auf Kreta ist auch immer ein kleines Abenteuer. Selten sind die Wege wirklich gut ausgeschildert. Deshalb verzichte ich auch auf Angaben der Kilometer, sondern versuche eher in Worten bzw. Stundenzahlen wieder zu geben, wie leicht oder schwer die Wanderungen waren.

Mühlenwanderung von Plakias nach Mirthios

Wandern auf Kreta: Wegweiser nach Mirthios auf der Mühlenwanderung

Auch bei dieser Reise wurde mir freundlicherweise vom Michael Müller Verlag eine Reise- und Wanderführer zur Verfügung gestellt. Im Reiseführer hatte ich vorab schon von einer Mühlenwanderung nach Mirthios gelesen. Mirthios ist ein kleiner Ort, oberhalb von Plakias. Kaum aus dem Flugzeug raus, haben wir diese Wanderung für den zweiten Tag angesetzt. Ich glaube ich habe mich tatsächlich noch nie so viel verlaufen. Aber wie sagt man so schön, der Weg ist das Ziel? Und eigentlich ist es auch wirklich nicht kompliziert. Dabei muss man allerdings sagen, die Wanderung war im normalen Reiseführer, nicht am Wanderführer. Dort lag das Augenmerk mehr auf den Mühlen. Außerdem war die Umgebung so schön, dass wir immer mal wieder vom Weg abweichen mussten, um zu gucken.

Vorbei an der Jugendherberge führt der Pfad durch einen uralten Olivenhain. Relativ früh begegnet man der Ruine der ersten Mühle. Von dort aus kann man auch schon fast die zweite sehen. Diese Mühle ist noch wesentlich besser erhalten und lädt zum Fotografieren und Klettern ein.

Wandern auf Kreta: Blick von der zweiten Mühle auf die Bucht von Plakias

1-muehlenwanderung-ruine-der-2-muehle

Wandern auf Kreta: Bitte das Gatter geschlossen halten, hier gibt es Ziegen und Schafe

Immer weiter nach Mirthios

Dort findet man auch ein Schild, welches nach Mirthios weist. Von dort geht es dann etwas steiler bergauf. Hier befindet man sich quasi auf einer Schafweide, weswegen das Gatter immer gut verschlossen bleiben muss. Nachdem man die Weide überquert hat, kreuzt man irgendwann die Asphaltstraße hoch ins Dorf. Wenn man dieser folgt, landet man nach kurzer Zeit bei den Tavernen des Ortes. Bei allen hat man eine herrliche Sicht auf die Bucht und Plakias. Ein Traum! Zurück kann man entweder den selben Weg gehen, oder sich durch die Olivenhaine schlagen. Letzteres geht etwas schneller.

Wandern auf Kreta: Taverne in Mirthios

Fazit

Alles in allem eine wirklich wunderschöne Wanderung! Vor allem die zweite Mühle ist ein echtes Highlight. Manchmal ist es leider nicht ganz so einfach, den richtigen Weg zu erkennen. Hier muss man etwas herumprobieren. Ab dem Schild Mirthios findet man immer mal wieder blaue Punkte, die den Weg markieren. In gemütlichen Tempo haben wir knapp 2 Stunden gebraucht. Nur das letzte Stück ist etwas anstrengender, da es steil bergauf geht. Wie für alle Wanderungen auf Kreta würde ich feste Schuhe empfehlen, da man öfters auf loses Geröll tritt.

Aradena Schlucht – eine Alternative zur Samaria Schlucht

Wandern auf Kreta: Hinweis Schild zur Wanderung in der Aradena Schlucht

Dies war unsere einzige mehr oder weniger geführte Wanderung. Ich schreibe extra mehr oder weniger, da wir eigentlich alleine durch die Schlucht gegangen sind. Aber eins nach dem anderen. Eigentlich wollten wir nämlich die Samaria Schlucht durchwandern. Diese wird eigentlich als eines der Highlights beschrieben. Da wir kein Auto zur Verfügung hatten, und ich schon im Vorfeld von Elena Tours in Plakias gelesen hatte, haben wir das kleine Büro im Ort besucht. Dort wurde uns dann erklärt, dass sie keine Touren zur Samaria Schlucht anbieten, weil das so viele machen und die Schlucht sehr voll ist. Als Alternative haben sie eine Wanderung durch die Aradena Schlucht. Die Beschreibung hat uns dann so gut gefallen, das wir diese Tour gebucht haben.

Die weißen Berge und eine Familienfehde

Wandern auf Kreta: Brücke nach Aradena 2-aradena-schlucht-ich-auf-der-bruecke

Zusammen mit zwei weiteren Pärchen und unserer Reiseführerin Elena, sind wir dann eine gute Stunde zum Anfang der Schlucht gefahren. Schon die Anfahrt ist spektakulär. Es ging vorbei an kleinen Dörfern, kargen Hochplateaus und zu guter Letzt ging es über eine sehr hohe Brücke, die sich direkt über die Aradena Schlucht spannt. Im gleichnamigen Ort Aradena kann man noch einmal einkehren, bevor die Wanderung los geht.
Der Ort hat übrigens eine gruselige Vergangenheit. Zwei Jungen haben sich dort in den 40er Jahren um eine Ziegenglocke gestritten. Der Streit ist dann so eskaliert, das die Familien sich gegenseitig umgebracht haben. Heute ist der Ort dadurch ein makaberes Fotomotiv geworden.

Wandern auf Kreta: Abstieg in die Aradena Schlucht 2-aradena-schlucht-hier-gehts-runter

Schluchtenwanderung

Die Wanderung erfordert wirklich gute Trittsicherheit, da es viele Passagen gibt, in denen man etwas klettern muss oder zumindest guten Halt haben sollte. Der Abstieg in die Schlucht dauert ungefähr 15 Minuten, ehe es immer bergab geht. Die Schlucht ist wirklich sehr abwechslungsreich und eine tolle Mischung aus Klettern und normalen Wandern. An einer Stelle muss man sich entscheiden, ob man die etwas abgenutzten Treppen oder Seile und Leitern nutzen will, um weiter runter zu kommen. Ich kann nicht genau sagen, was besser oder schlechter ist. Vermutlich liegt es hier ganz bei dir, womit du dich am sichersten fühlst. Interessant ist auch zu beobachten, wie sich die Vegetation immer weiter verändert, je mehr man nach unten kommt. Gefühlt sah es hinter jeder Kurve anders aus und so war es eine wirklich kurzweilige und tolle Wanderung.

Wandern auf Kreta: Die Brücke über die Aradena Schlucht von unten 2-aradena-schlucht-ziegenAm Ende wird man dann förmlich an den Marmara-Strand ausgespuckt. Nach der schweißtreibenden Wanderung lockt das türkis schimmernde Nass natürlich um so mehr. Besonders cool sind auch die natürlichen Höhlen, in die man ein Stück hinein schwimmen kann. Oberhalb des Strandes gibt es auch eine kleine Taverne. Dort wurden wir auch von Elena wieder in Empfang genommen. Mit einem Boot sind wir dann entlang der Küste gefahren, ehe wir wieder in unseren Bus gestiegen sind.

Wandern auf Kreta: Bucht am Marmara Strand 2-aradena-schlucht-klares-wasser 2-aradena-schlucht-katze-am-marmara-strand

Fazit

Eine wirklich tolle und atemberaubende Wanderung. Es sind nicht viele andere Menschen in der Schlucht und man kann die Natur voll und ganz genießen. Die Schlucht ist mit knapp 5,5 Kilometern nicht sonderlich lang, da man aber nicht die ganze Zeit flüssig gehen kann, braucht man schon knapp 3 Stunden zum Strand. Außerdem will man ja auch nicht durchhetzen, sondern auch mal Fotos machen. Es gibt zwei Dinge, meines Erachtens, die man wissen sollte. Zum Einen stürzen immer mal wieder Ziegen ab und es kann sein, das man tote Tiere auf dem Weg liegen hat. Gerade für Kinder kann das vielleicht erschreckend sein. Außerdem macht die Brücke einen Mords Lärm, wenn Autos darüber fahren. Wir dachten das erste Mal an einen Steinschlag, wenn man das aber weiß, ist es natürlich längst nicht mehr so beängstigend. Ansonsten gilt auch hier: feste Schuhe, ausreichend Wasser und Proviant und vor allem die Schwimmsachen nicht vergessen.

Plakias Hausberg

3-plakias-hausberg-steilwand

Noch so eine abenteuerliche Wanderung! Wandern auf Kreta scheint immer eine kleine Herausforderung zu sein, umso schönere Aussichten kann man aber genießen. So wie auf dem Hausberg von Plakias, der das linke Ende der Buch markiert. Wir hatten uns vorgenommen, diesen vor Sonnenuntergang zu besteigen. Dafür sind wir knapp 2 Stunden eher los gegangen. Zunächst folgt man dem Strand, ehe man vor einer Steilwand steht. An dieser geht man ein Stück entlang. Dies ist auch der Weg von Plakias nach Kalypso bzw. zur nächsten Bucht. Da wir keinen richtigen Weg erkennen konnten, haben wir uns einfach immer weiter hoch geschlagen. Das Geröll ist zum Teil etwas losen und die wilden Kräuter und anderen Pflanzen können auch mal ordentlich piksen. Dafür wird man natürlich mit einer unglaublichen Aussicht auf dem Gipfel belohnt. Auf der zum Meer hin gewandten Seite ist es sogar so ruhig, das man nur noch den Wind hört. Wann hat man das letzte Mal so eine Stille erlebt?

Wandern auf Kreta: Tolle Aussicht vom Hausberg von Plakias

Doch kein Sonnenuntergang

Eigentlich wollten wir vor Sonnenuntergang wieder ein Stück tiefer sein. Das hat sich dann aber sowieso erledigt, weil die Sonne hinter Wolken verschwunden ist. So oder so ist es aber ratsam den Weg auf keinen Fall im Dunkeln zu gehen. Dafür ist das Gelände einfach zu unwegsam. Auf dem Rückweg sind wir auch auf einen offiziellen Weg gestoßen, auf dem wir dann runter gegangen sind. Das war auch genau richtig, da es natürlich immer dunkler wurde.

Wandern auf Kreta: Flora am Wegesrand am Hausberg von Plakias Wandern auf Kreta: Man hat eine herrliche Aussicht vom Hausberg von Plakias

Fazit

Eine wirklich tolle Wanderung, die gute Trittsicherheit voraus setzt. Wir sind knapp 1 Stunde hoch gegangen und haben dann etwa genauso lange gebraucht, um wieder runter zu gehen. Der Berg ist zwar nur knapp 300 Meter hoch, da er aber direkt aus dem Meer kommt, sieht er wirklich riesig aus. Die Wanderung ist mäßig anstrengend. Wie es aber nun mal so ist, entschädigt die Aussicht sowieso für alles. Denke an Sonnenschutz, feste Schuhe und natürlich genug Wasser.

Durch den Fluss zum Palmenstrand von Preveli

Wandern auf Kreta: Bogenbrücke an der die Wanderung zum Preveli Strand beginnt

Die Wanderung zum Palmenstrand von Preveli, ist eine weitere Wanderung aus dem Michael Müller Wanderführer. Wir haben sie aber etwas abgeändert und sind fast komplett durch den Fluss gewandert. Dieser mündet letztendlich ins Meer am Palmenstrand. Zunächst fängt es sehr harmlos an. Wir haben den Bus von Plakias aus genommen und haben drum gebeten, an der Bogenbrücke raus gelassen zu werden. Dort gibt es nochmal die Möglichkeit zur Einkehr, ehe die Wanderung beginnt. Statt auf dem Weg zu bleiben, sind wir dort in den Fluss gestiegen. Das Wasser war ganz schön kalt und zum Teil ging es uns bis zur Burst! Zum Glück war es außerhalb ordentlich warm und es hat uns nicht viel ausgemacht. Zunächst führt der Fluss durch eine Art Urwald. Vorbei an dichten Bambuswäldern und der einen oder anderen Ziege, die zum Trinken vorbei kommt. Das Wasser ist unglaublich klar und neben Muscheln haben wir auch einen Krebs gesehen.

Wandern auf Kreta: Großer Stein im Fluss auf dem Weg zum Preveli Strand

Wandern auf Kreta: Zu Fuß im Fluss unterwegs in Richtung Preveli Strand

Je weiter man kommt, desto breiter wird der Fluss. Zum Ende hin gibt es zwei Wasserfälle, die man um klettern muss. Aber hier beginnt der wirkliche Spaß! Man klettert, rutscht und schwimmt bis zum Palmenstrand. Was für ein Spaß! Und schön ist es. So toll, das man am Ende den so angepriesenen Strand von Preveli gar nicht mehr so schön finden kann… Dort gibt es dann eine weitere, schöne Taverne. Um zurück nach Plakias zu kommen gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder man nimmt ein Boot oder den Bus. Als wir da waren sind leider keine Boote gefahren, weswegen wir den Bus genommen haben. Und hier begann nun der anstrengendste Teil der Wanderung! Um zum Parkplatz zu kommen muss man gefühlt 100.000 Treppen gehen! Zum Glück ist die Aussicht so schön, denn das entschädigt wenigstens ein bisschen.

Wandern auf Kreta: Der erste Wasserfall in Richtung Preveli Strand

Wandern auf Kreta: Ausblick in der Schlucht auf dem Weg zum Preveli Strand

Fazit

Diese Tour ist wirklich nichts für Angsthasen. Hier braucht man absolute Trittsicherheit und Vertrauen in sich selber. Auch ist es ratsam nur das nötigste einzupacken, denn du wirst garantiert nass. Wer sich das nicht zutraut kann alternativ den Wanderweg gehen. Dieser ist sehr gut im Michael Müller Wanderführer beschrieben. Auch uns hat die Karte dort sehr gut bei der Orientierung geholfen, um zu sehen, auf welcher Höhe wir ungefähr sind.

Wandern auf Kreta

Wandern auf Kreta ist eine tolle und ursprüngliche Erfahrung. Ich kann es gar nicht oft genug betonen, wie wichtig feste Schuhe, Sonnenschutz und ausreichend Wasser sind. Denn Wandern soll in erster Linie Spaß machen und nicht zu einem echten, nicht mehr ganz so witzigen Abenteuer werden.

Wandern auf Kreta: Weg zurück vom Preveli Strand zur Bushaltestelle im Abendlicht

Als Wanderführer kann ich den aus dem Hause Michael Müller empfehlen. Ähnlich wie der Reiseführer bietet er einen wirklich tollen Überblick über die Insel. Neben den eigentlichen Wanderungen werden auch immer mal wieder Geschichten von der Insel erzählt. Am Anfang erhält er einige nützliche Tipps zum Wetter, Busverbindungen, der örtlichen Flora usw. Unser Problem war leider, das wir ohne Auto nicht so weit gekommen sind. Deshalb mussten wir uns gut erreichbare Wanderungen suchen. Beim nächsten Mal würde ich gerne mehr auf der Insel herum reisen, um auch im Psiloritis-Massiv oder auf die Weißen Berge zu wandern. Den Wanderführer kann man übrigens mit gutem Gewissen mit nehmen, da er zum Einen klimaneutral gedruckt wird und zum Anderen auf Betriebe verweist, die regionale und nachhaltig erzeugte Produkte bevorzugen. Super oder?

Marie Luise & Gunnar Schuschnigg
Kreta
Wanderführer – mit 35 Touren
192 | Mit Karte
ISBN-978-3-95654-025-7
14,90€ (D) Hier bestellen*
Michael Müller Verlag – mehr Informationen hier…

Auch kann ich eine Tour mit Elena uneingeschränkt empfehlen. Die Österreicherin hat eine tolle Kenntnis über die Insel und bringt einen sicher von A nach B. Die Tour zur Aradena Schlucht hat 50€ p.P. gekostet und war in meinen Augen jeden Cent wert. Besucht doch Elena einfach mal in ihrem Büro und lernt Kreta von einer anderen Seite kennen.

4 Kommentare

  1. Boah, vier Wochen Kreta, das ist echt beneidenswert. Schöne Touren habt Ihr gemacht, da hätte ich auch mal wieder Lust drauf. Kreta ist ziemlich lange her, wir sind durch die Imbros-Schlucht gelaufen, war auch spektakulär.
    Griechenland hat traumhafte Wanderregionen, gut, dass sie nicht so bekannt sind. 🙂
    Liebe Grüße, Ines

    • lieschenradieschen

      Haha. Ich glaube das war ein freudscher verschreiber. Leider war ich nur eine Woche dort 🙁 aber ich könnte gut und gerne 4 Wochen. Eine tolle Insel! An der Imbros-Schlucht sind wir auch vorbei gefahren, die würde ich auch gerne nochmal wandern 🙂
      Liebe Grüße,
      Lynn

  2. Respekt, so aktiv. Finde ich super. Bin ich eigentlich auch aber in so heißen Gegenden fällt es mir schon ziemlich schwer muss ich zugegen. nach kreta zieht es mich aber schon lange mal.

    • lieschenradieschen

      Danke dir 🙂 es war zum Teil schon sehr warm. Normalerweise soll es aber um diese Jahreszeit auch kühler sein. Dafür lockt das Bad im Meer um so doller 😛

      Liebe Grüße,
      Lynn

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.