Alle Artikel von Lynn

Hiking Asia – Rezension: Wandern in Japan, Südkorea und Taiwan

Hand hält Buch mit Titel 'Hiking Asia' von Christine Thürmer, auf dem Cover Wanderer mit Rucksack und asiatischer Pavillon im Hintergrund

Wandern in Japan und anderen asiatischen Ländern – ein Traum für viele Outdoor-Enthusiast*innen. Doch wie erlebt man die faszinierende Natur und Kultur dieser Länder abseits der Touristenpfade? Am besten zu Fuß! Christine Thürmers 2026 erschienenes Buch „Hiking Asia“ gibt darauf Antworten und nimmt uns mit auf eine faszinierende Reise durch die Berge und Kulturen Japans, Südkoreas und Taiwans. Ganz nach dem Motto: Zwölf Trails, drei Länder, ein Ziel: das echte Ostasien zu Fuß entdecken.

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Die Peloponnes im Frühjahr: Roadtrip über die lakonische Halbinsel

Orangenbaumzweige im Vordergrund mit Bergen und bewölktem Himmel im Hintergrund

Griechenland Reisende zieht es oft auf die Insel, jedoch wird ein wahrer Schatz oft links liegen gelassen, die Peloponnes. Dabei strotzt die Region von landschaftlichen Highlights und historischen Schätzen. Sparta, Mystras und Korinth sind da nur ein paar der Stichworte, die man an dieser Stelle nennen kann und gerade im Frühjahr ist die Peloponnes ein echtes Highlight.

Im März 2026 habe ich mit dem Mietwagen die lakonische Halbinsel inklusive Mani, Kap Tainaron und Leonidio erkundet. Was ich dabei kennengelernt habe? Gastfreundliche und stolze Bewohner*innen der Region, blühende Landschaften samt eines Insektenreichtum, der seinesgleichen sucht, naturbelassen Wanderwege, fantastisches Essen, besondere Unterkünfte und immer im Blick das Meer und schneebedeckte Gipfel.

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Die Avenues von Farai Mudzingwa – Ein vielschichtiger Roman über Trauma, Erinnerung und Simbabwe

Eine Hand hält das Buch "Die Avenues" von Farai Mudzingwa gegen eine hellblaue Wand.

Farai Mudzingwas vielschichtiger und spannender Roman „Die Avenues“ hat mich von der ersten Seite gepackt und tief in die Geschichte gezogen. Auch wenn der Sog nicht ganz bis zum Ende durchhalten konnte, so ist der Roman doch ein äußerst lesenswertes Debüt. Here is why!

Mit „Die Avenues“ gelingt dem Autor ein Roman, der auf den ersten Blick sehr zugänglich und unterhaltsam ist, dabei aber eine enorme inhaltliche Tiefe entfaltet. Die Geschichte liest sich schnell, fast leicht – und entfaltet ihre eigentliche Wucht oft erst zwischen den Zeilen. Besonders beeindruckt hat mich, wie subtil hier große Themen wie Erinnerung, Familie und unausgesprochene Traumata verarbeitet werden. Ein Buch, das unterhält, aber gleichzeitig lange nachwirkt.

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fundamentalös – Buchrezension zum lesenswerten Roman von Nussaibah Younis

Eine Hand hält das Buch fundamentalös von Nussaibah Younis gegen eine hellblaue Wand.

Selten hat mich ein Debütroman gleichzeitig so gut unterhalten, überrascht und zum Nachdenken gebracht wie „fundamentalös“ von Nussaibah Younis. Here is why!

Mit ihrem Erstlingswerk gelingt Nussaibah Younis ein bissiger, humorvoller und auch nachdenklich stimmender Roman, der sich mit großen Themen wie Radikalisierung, Identität und Zugehörigkeit auseinandersetzt, ohne an Unterhaltungswert zu verlieren. „fundamentalös“ erzählt die Geschichte einer UN-Mitarbeiterin, die im Irak ein Deradikalisierungsprogramm leiten soll und dabei nicht nur mit politischen Realitäten, sondern auch mit ihren eigenen Überzeugungen konfrontiert wird. Für mich war dieses Buch schon jetzt eines der absoluten Lesehighlights 2026: messerscharf beobachtet, pointierter Humor und emotional vielschichtig.

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Sister Deborah – Ist der Messias eine Schwarze Frau?

Eine Hand hält das Buch Sister Deborah von Scholastique Mukasong gegen eine hellblaue Wand

Eine vielschichtige Geschichte über Glaube, Erinnerung und weibliche Selbstermächtigung.

Es ist eine altbekannte Geschichte. Sobald Frauen den Normen nicht entsprechen, gelten sie als Hexe, Ungläubige oder wahlweise hysterisch. Nicht anders ergeht es Sister Deborah. In den 1930er Jahre verkündet die US-Amerikanerin als Missionarin in Ruanda, dass der Messias eine Schwarze Frau ist. Damit gerät sie in Konflikt mit Kirche, Kolonialmacht und Männern – oft untrennbar miteinander verknüpft, manchmal sogar in einer einzigen Person. Es kommt zum Eklat und Sister Deborah verschwindet, wie vom Erdboden verschluckt.

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Japan, Hokkaidō das kulinarische Paradies: Ein Kochbuch mit Fernwehgarantie

Das Kochbuch Japan, Hokkaidō das kulinarische Paradies liegt auf einem roten Tischläufer mit Schriftzeichen. Ebenfalls zu sehen sind Essstäbchen, ein japanischer Flyer und Reiskörner

Rezepte von den Feldern, Wäldern und Küsten im Norden

Hokkaidō, Japans nördlichste Insel, ist nicht nur für die hervorragende Qualität der Lebensmittel bekannt, sondern auch für das, was aus ihnen hergestellt wird. In seinem Kochbuch „Japan, Hokkaidō – Das kulinarische Paradies“ nimmt uns der Autor und Koch Tim Anderson zu den Kochtöpfen der Region. Von der Ainu-Küche der indigenen Bevölkerung, über diverse Ramen-Spezialitäten und Zubereitungsformen von Meeresfrüchten bis hin zu Milchbrot und Lavendeleis. Gespickt wird das ganze durch Anekdoten und Hintergrundinformationen zu den Städten und Orten Hokkaidō. Aus jeder Buchseite strahlt förmlich die Begeisterung des Autors für Japan und insbesondere Hokkaidō und allein das macht das Kochbuch zu einem wahren Genuss.

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