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Ins Nirgendwo, bitte!

Hand mit dem Buch Ins Nirgendwo, bitte!

Ins Nirgendwo, bitte! Zu Fuß durch die mongolische Wildnis

Gut gesagt:

“Es macht einen großen Unterschied, wie man einen Ort erreicht. Zu Fuß ist anstrengend. Zu Fuß ist kräftezehrend. Zu Fuß ist langsam. Gleichzeitig sammelt sich mit jedem Schritt mehr und mehr Glück an. Was das genau bedeutet, fühlt man eben dann, wenn man den letzten Schritt setzt. Und genau da steht, wo man die ganze Zeit über hinwollte.”

Darum geht’s in Ins Nirgendwo, bitte!

Franziska und ihr Freund Felix machen sich auf den Weg in die Mongolei. Dieses Land gehört zu den am dünnsten besiedelten Gebieten unserer Erde. Und trotzdem, oder gerade deshalb, haben sich die beiden vorgenommen, durch die Mongolei zu wandern.

In Ins Nirgendwo, bitte! begleiten wir die beiden auf ihrer abenteuerlichen Reise. Sie lernen zahlreiche interessante Menschen kennen, dürfen unglaubliche Momente mitten in der Natur erleben und meistern die eine oder andere Herausforderung. Satte 400 Kilometer wandern sie immer entlang von Flüssen, die eine lebenspendende Quelle für sie sind.

Gefällt weil:

Ich selber schon mehrtägige Wanderungen unternommen habe und mich in der einen oder anderen Situation wiederfinden kann. Dennoch ist so eine Reise in die Mongolei eine ganz andere Herausforderung. Umso spannender fand ich es, die beiden in Ins Nirgendwo, bitte! bei ihren Vorbereitungen genauso zu begleiten, wie bei ihrer eigentlichen Wanderung.

Es stellen sich nicht nur Fragen nach der geeigneten Route und passendem Equipment, sondern auch wie man diese Herausforderung als junges Paar meistern kann. Weder Franziska noch Felix wissen, wie es werden wird alles miteinander zu teilen. Wie es ist, ein kleines Zelt zu teilen und vielleicht den einen oder anderen Tag dort abwarten zu müssen.

Umso mehr wachsen sie nicht nur individuell an den Aufgaben, sondern eben auch als Pärchen. Die Autorin Franziska Bär schafft es diesen Prozess sehr reflektiert zu beschreiben und schon nach wenigen Seiten stellt sich ein sehr vertrautes Gefühl mit den beiden ein.

Nicht zu vergessen sind natürlich auch die spannenden Erzählungen aus der Mongolei, die nicht nur begeistern wenn man das Land kennt oder vorhat es zu bereisen.

Ins nirgendwo, bitte!

Ins Nirgendwo, bitte! Zu Fuß durch die mongolische Wildnis
Franziska Bär
288 Seiten | Paperback
ISBN: 978-3-95889-179-1
12,95€ (D) über Conbook Verlag


Disclaimer: Dieses Buch wurde mir freundlicherweise vom Verlag zum Rezensieren zur Verfügung gestellt. Dafür erstmal ein herzliches Dankeschön. Wie immer gilt aber, das Geschriebene spiegelt meine eigene Meinung wieder. Sollte mir etwas nicht gefallen, sage ich das auch. Ansonsten suche ich mir selber aus, welches Buch ich rezensieren möchte. Das heißt du wirst auf Lieschenradieschen nur authentische Leseberichte finden, die meinen eigenen Interessen entsprechen.

Fettnäpfchenführer Südafrika

Hand mit dem Cover des Buches Fettnäpfchenführer Südafrika

Fettnäpfchenführer Südafrika: My name is not Sisi

Gut gesagt:

“Simon horcht in die Wildnis. Silvie schaut in den Himmel. So eine Menge Sterne hat sie noch nie gesehen! Die Sterne leuchten so hell, dass ihr Weinglas im Dunkeln Schatten wirft. Kurz denkt Silvie, ihr Herz zerspringt (…). Wenn ihr in den kommenden Monaten zu Hause ein bisschen fad oder ein bisschen kalt wird, träumt sie sich einfach hierher.”

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Als Frau alleine um die Welt – Alma M. Karlins Einsame Weltreise

Cover des Buches Einsame Weltreise von Alma M. Karlin

Als Frau alleine um die Welt – Alma M. Karlins Einsame Weltreise

Gut gesagt:

“Ersteklassereisende dagegen fahren wie Mehlsäcke mit Adreßschein – sie rollen durch das Land und lernen nichts, weil sie sich in einem magischen Kreis ihresgleichen bewegen und das Volk an ihnen wie ein Kinobild vorbeistreift.”

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Der Wind nimmt uns mit – Irrungen und Wirrungen auf La Gomera

Hand hält das Buch "Der Wind nimmt uns mit" von Katharian Herzog

Der Wind nimmt uns mit

Gut gesagt:

“In ihrer Hütte angekommen, nahm sie den Rucksack vom Stuhl und zog ihren Beutel daraus hervor. “Hier, das schenke ich dir.” Karoline öffnete ihn. “Das sind Muscheln.” “Ja, eine Zeitlang habe ich von jedem Land, in das ich gereist bin, eine mitgenommen, damit sie mich an das allerschönste Erlebnis auf dieser Reise erinnert. Sogar an der Antarktis habe ich eine gefunden.””

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Wir Herrenmenschen – Unser rassistisches Erbe

Hand die das Buch "Wir Herrenmenschen" von Bartholomäus Grill hält

Wir Herrenmenschen – Unser rassistisches Erbe: Eine Reise in die deutsche Kolonialgeschichte

Gut gesagt:

“Hundert Jahre nach dem Ende des Alptraums ist es Zeit, den postkolonialen Diskurs des globalen Südens aufzunehmen (…). Vielleicht könnten wir dann eines fernen Tages den ewigen Kolonialisten in uns überwinden und die Menschen aller Kulturen und Hautfarben so wahrnehmen, wie es sich Frantz Fanon ersehnt hat. In einer autobiografischen Anmerkung schreibt er: “Ich wollte ein Mensch sein, nichts als ein Mensch.” Weiterlesen

Was verloren geht von Zinzi Clemmons

Hand die das Buch "Was verloren geht" von Zinzi Clemmons hält

Was verloren geht – Rezension

Gut gesagt:

“”Ach ja?”, sagte sie. “Gehen wir ein Stück zusammen.” Ich erzählte ihr, dass meine Ansichten und meine Haut mich dort, wo ich herkam, zu einer einsamen kleinen Insel gemacht hätten. Ich sagte ihr, wie glücklich ich sei, jemanden wie sie kennenzulernen.”

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