Als ihre Beziehung in eine Krise gerät, entscheiden sich Hannah Hülsmann und Henrik Röttgers für einen radikalen Neuanfang. Sie verlassen Deutschland, um neun Monate lang durch das südliche und östliche Afrika zu reisen. Ohne Rückflugticket und mit nur einem Ziel: das Leben neu zu entdecken. In „Ubuntu – Durch Afrika zurück zum Wir“ nehmen sie uns mit auf eine Reise, die weit mehr ist als ein klassischer Reisebericht. Es ist eine Geschichte über Abenteuer, Begegnungen und die Kraft der Gemeinschaft.
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Das Pillerseetal im Sommer: Urlaub zwischen Wasser, Bergen und Abenteuer
Zweimal Pillerseetal – vom Winterzauber zum Sommerabenteuer
[Werbung] Bunte Wiesen, in denen es summt und brummt, Kühe am Badesee und Bergtouren, nach denen ein Kaltgetränk auf der Alm lockt. Der Sommer in den Alpen ist immer etwas ganz Besonderes und bietet eine Vielfalt von Aktivitäten. Während ich mich letztes Jahr im Winter in das Pillerseetal verliebt habe, durfte ich es dieses Jahr für meinen Sommerurlaub kennenlernen. Auch wenn die Jahreszeiten kaum in einem krasseren Kontrast stehen könnten, so gibt es doch auch viele Gemeinsamkeiten. Denn das Pillerseetal ist eine Destination für die ganze Familie, bleibt dabei ruhig und bodenständig, und zwischen Bergtouren und Badeseen bin ich hier voll auf meine Kosten gekommen.
WeiterlesenDie Peloponnes im Frühjahr: Roadtrip über die lakonische Halbinsel
Griechenland Reisende zieht es oft auf die Insel, jedoch wird ein wahrer Schatz oft links liegen gelassen, die Peloponnes. Dabei strotzt die Region von landschaftlichen Highlights und historischen Schätzen. Sparta, Mystras und Korinth sind da nur ein paar der Stichworte, die man an dieser Stelle nennen kann und gerade im Frühjahr ist die Peloponnes ein echtes Highlight.
Im März 2026 habe ich mit dem Mietwagen die lakonische Halbinsel inklusive Mani, Kap Tainaron und Leonidio erkundet. Was ich dabei kennengelernt habe? Gastfreundliche und stolze Bewohner*innen der Region, blühende Landschaften samt eines Insektenreichtum, der seinesgleichen sucht, naturbelassen Wanderwege, fantastisches Essen, besondere Unterkünfte und immer im Blick das Meer und schneebedeckte Gipfel.
WeiterlesenDie Avenues von Farai Mudzingwa – Ein vielschichtiger Roman über Trauma, Erinnerung und Simbabwe
Farai Mudzingwas vielschichtiger und spannender Roman „Die Avenues“ hat mich von der ersten Seite gepackt und tief in die Geschichte gezogen. Auch wenn der Sog nicht ganz bis zum Ende durchhalten konnte, so ist der Roman doch ein äußerst lesenswertes Debüt. Here is why!
Mit „Die Avenues“ gelingt dem Autor ein Roman, der auf den ersten Blick sehr zugänglich und unterhaltsam ist, dabei aber eine enorme inhaltliche Tiefe entfaltet. Die Geschichte liest sich schnell, fast leicht – und entfaltet ihre eigentliche Wucht oft erst zwischen den Zeilen. Besonders beeindruckt hat mich, wie subtil hier große Themen wie Erinnerung, Familie und unausgesprochene Traumata verarbeitet werden. Ein Buch, das unterhält, aber gleichzeitig lange nachwirkt.
Weiterlesenfundamentalös – Buchrezension zum lesenswerten Roman von Nussaibah Younis
Selten hat mich ein Debütroman gleichzeitig so gut unterhalten, überrascht und zum Nachdenken gebracht wie „fundamentalös“ von Nussaibah Younis. Here is why!
Mit ihrem Erstlingswerk gelingt Nussaibah Younis ein bissiger, humorvoller und auch nachdenklich stimmender Roman, der sich mit großen Themen wie Radikalisierung, Identität und Zugehörigkeit auseinandersetzt, ohne an Unterhaltungswert zu verlieren. „fundamentalös“ erzählt die Geschichte einer UN-Mitarbeiterin, die im Irak ein Deradikalisierungsprogramm leiten soll und dabei nicht nur mit politischen Realitäten, sondern auch mit ihren eigenen Überzeugungen konfrontiert wird. Für mich war dieses Buch schon jetzt eines der absoluten Lesehighlights 2026: messerscharf beobachtet, pointierter Humor und emotional vielschichtig.
WeiterlesenSister Deborah – Ist der Messias eine Schwarze Frau?
Eine vielschichtige Geschichte über Glaube, Erinnerung und weibliche Selbstermächtigung.
Es ist eine altbekannte Geschichte. Sobald Frauen den Normen nicht entsprechen, gelten sie als Hexe, Ungläubige oder wahlweise hysterisch. Nicht anders ergeht es Sister Deborah. In den 1930er Jahre verkündet die US-Amerikanerin als Missionarin in Ruanda, dass der Messias eine Schwarze Frau ist. Damit gerät sie in Konflikt mit Kirche, Kolonialmacht und Männern – oft untrennbar miteinander verknüpft, manchmal sogar in einer einzigen Person. Es kommt zum Eklat und Sister Deborah verschwindet, wie vom Erdboden verschluckt.
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