Kategorie: Bücher

Reisebücher und mehr, von mir zusammengestellt und liebevoll rezensiert

„The more that you read, the more things you will know. The more that you learn, the more place you´ll go.“

  • Dr.Seuss

„Alleinruhelage“ von Eva Menasse: Ein Wochenendhaus, eine Scheidung und die Zwischenbilanz eines Lebens

Eine Hand hält das Buch "Alleinruhelage" von Eva Menasse gegen eine hellblaue Wand.

Ein Haus in Vorpommern, nahe der polnischen Grenze: Hier hat die Wiener Ich-Erzählerin einst mit ihrer Patchworkfamilie das Idyll gesucht und steht nach dem Ende ihrer Ehe nun plötzlich allein da. In ihrem 2026 erschienenen Roman „Alleinruhelage“ erzählt Eva Menasse von Renovierungen und Rückschlägen, geplatzten Wasserleitungen, den Bosheiten der benachbarten Schrebergärtner*innen und von so manchem Fallstrick der deutsch-deutschen Geschichte, die die Erzählerin als Wienerin in der doppelten Fremde womöglich genauer wahrnimmt als andere. Am Ende beschließt sie, das geliebte Haus zu verkaufen, um noch einmal aus- und aufzubrechen aus ihrer „stabilen Alleinruhelage“.

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„Gib mir Alles“ von Alexandra-Maria Pipos: Ein Debütroman über zwei Welten und eine Frau, die nirgendwo ganz ankommt

Hand hält Buch mit Titel 'Gib mir alles' und Illustration einer betenden Frau mit geschlossenen Augen vor grauer Wand

Zwischen zwei Welten, die nicht zusammenpassen, dort befindet sich die Protagonistin Ioana. Alexandra-Maria Pipos‘ Debütroman „Gib mir Alles“ erzählt die Geschichte einer jungen Frau mit Migrationsgeschichte, die sich durch ein hartes Arbeitsleben kämpft und dabei nirgendwo ganz ankommt. Ein Buch, das von Anpassung, Einsamkeit und dem Kampf um die eigene Identität handelt und einen als Leser*in in seinen Bann zieht.

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„Ubuntu“ – Mit dem Rucksack durch Süd- und Ostafrika

Hand hält Buch mit Titel 'UBUNTU' und Bild eines Elefanten vor einem Baum auf dem Cover

Als ihre Beziehung in eine Krise gerät, entscheiden sich Hannah Hülsmann und Henrik Röttgers für einen radikalen Neuanfang. Sie verlassen Deutschland, um neun Monate lang durch das südliche und östliche Afrika zu reisen. Ohne Rückflugticket und mit nur einem Ziel: das Leben neu zu entdecken. In „Ubuntu – Durch Afrika zurück zum Wir“ nehmen sie uns mit auf eine Reise, die weit mehr ist als ein klassischer Reisebericht. Es ist eine Geschichte über Abenteuer, Begegnungen und die Kraft der Gemeinschaft.

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Hiking Asia – Rezension: Wandern in Japan, Südkorea und Taiwan

Hand hält Buch mit Titel 'Hiking Asia' von Christine Thürmer, auf dem Cover Wanderer mit Rucksack und asiatischer Pavillon im Hintergrund

Wandern in Japan und anderen asiatischen Ländern – ein Traum für viele Outdoor-Enthusiast*innen. Doch wie erlebt man die faszinierende Natur und Kultur dieser Länder abseits der Touristenpfade? Am besten zu Fuß! Christine Thürmers 2026 erschienenes Buch „Hiking Asia“ gibt darauf Antworten und nimmt uns mit auf eine faszinierende Reise durch die Berge und Kulturen Japans, Südkoreas und Taiwans. Ganz nach dem Motto: Zwölf Trails, drei Länder, ein Ziel: das echte Ostasien zu Fuß entdecken.

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Die Avenues von Farai Mudzingwa – Ein vielschichtiger Roman über Trauma, Erinnerung und Simbabwe

Eine Hand hält das Buch "Die Avenues" von Farai Mudzingwa gegen eine hellblaue Wand.

Farai Mudzingwas vielschichtiger und spannender Roman „Die Avenues“ hat mich von der ersten Seite gepackt und tief in die Geschichte gezogen. Auch wenn der Sog nicht ganz bis zum Ende durchhalten konnte, so ist der Roman doch ein äußerst lesenswertes Debüt. Here is why!

Mit „Die Avenues“ gelingt dem Autor ein Roman, der auf den ersten Blick sehr zugänglich und unterhaltsam ist, dabei aber eine enorme inhaltliche Tiefe entfaltet. Die Geschichte liest sich schnell, fast leicht – und entfaltet ihre eigentliche Wucht oft erst zwischen den Zeilen. Besonders beeindruckt hat mich, wie subtil hier große Themen wie Erinnerung, Familie und unausgesprochene Traumata verarbeitet werden. Ein Buch, das unterhält, aber gleichzeitig lange nachwirkt.

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fundamentalös – Buchrezension zum lesenswerten Roman von Nussaibah Younis

Eine Hand hält das Buch fundamentalös von Nussaibah Younis gegen eine hellblaue Wand.

Selten hat mich ein Debütroman gleichzeitig so gut unterhalten, überrascht und zum Nachdenken gebracht wie „fundamentalös“ von Nussaibah Younis. Here is why!

Mit ihrem Erstlingswerk gelingt Nussaibah Younis ein bissiger, humorvoller und auch nachdenklich stimmender Roman, der sich mit großen Themen wie Radikalisierung, Identität und Zugehörigkeit auseinandersetzt, ohne an Unterhaltungswert zu verlieren. „fundamentalös“ erzählt die Geschichte einer UN-Mitarbeiterin, die im Irak ein Deradikalisierungsprogramm leiten soll und dabei nicht nur mit politischen Realitäten, sondern auch mit ihren eigenen Überzeugungen konfrontiert wird. Für mich war dieses Buch schon jetzt eines der absoluten Lesehighlights 2026: messerscharf beobachtet, pointierter Humor und emotional vielschichtig.

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