Quer durch Kopenhagen

Ein Stadtrundgang zu den Sehenswürdigkeiten und kulinarischen Highlights Kopenhagens

 

Klar, über den Nutzen von Sehenswürdigkeiten lässt sich streiten.Die Einen halten es für wichtig sie zu besuchen, die Anderen sind lieber abseits der Touristenströme unterwegs. Zum Glück liegt beides in Kopenhagen nah beieinander und man kann auf einem Stadtspaziergang das ein oder andere Highlight sehen. Deshalb nehme ich euch heute mit auf einen Rundgang zu meinen Lieblingsorten in Kopenhagens Innenstadt.

Vom Hauptbahnhof nach Nyhavn

Unser Stadtrundgang beginnt am Kopenhagener Hauptbahnhof. Sobald man diesen verlässt, steht man auch schon vor dem Tivoli. Dem bekannten Vergnügungspark mitten in der Stadt. Vor allem zur Weihnachtszeit ist dieser wunderschön beleuchtet und bietet einen klasse Anblick im Dunkeln (und es wird schnell dunkel. Im November geht die Sonne schon um 16:00 Uhr unter).

Royal Smushi Cafe Kopenhagen

Ich entscheide mich allerdings gegen einen Besuch und gehe entlang des Tivolis in Richtung Innenstadt. Das Erste was mir auffällt, sind die vielen Streetfood Stände. Neben den typischen Hot Dogs, sehe ich auch einen Mexikaner und Unmengen an süßen Dingen. Lecker! Allerdings schlage ich jetzt noch nicht zu, denn mitten in der Innenstadt lockt mich das Royal Smushi Café. Vorbei am Rathaus, geht es zum Amagertorv, einem großen Platz, wo sich selbiges befindet.

Die Inneneinrichtung des Royal Smushi Cafés ist wunderschön plüschig und gespickt mit dänischem Design. Ein Ort zum wohlfühlen! Neben kleinen, netten Souvenirs gibt es hier – natürlich – auch etwas zu essen. Bekannt ist das Café nämlich für seine Smushis (richtig, daher der Name), eine Kreation aus dem traditionellen Smørrebrød und Sushi. Lasst euch nicht von dem hohen Preis abschrecken, die Smushis sind ihr Geld allemal wert.

Nach der kleinen Stärkung solltet ihr unbedingt noch einen Abstecher auf die Toilette machen (a. Weil man nie weiß, wann die nächste kommt und b. weil sie wirklich wunderschön ist). Anschließend geht es nämlich weiter nach Nyhavn.

Nyhavn Kopenhagen

Nyhavn Kopenhagen

Nyhavn Kopenhagen

Nyhavn Kopenhagen

Nyhavn Kopenhagen

Wahrscheinlich kennen viele von euch die bunten Häuser, die sich entlang einer Gracht ziehen. Es ist auch, neben der kleinen Meerjungfrau, das Wahrzeichen Kopenhagens schlechthin. Ich finde die Häuserzeile wunderbar anzusehen und stelle mir vor, wie Hans Christian Andersen dort seine Märchen geschrieben hat.

Über Schloss Charlottenburg zur kleinen Meerjungfrau

Wir gehen nun immer am Wasser entlang in Richtung kleine Meerjungfrau. Die Uferpromenade ist gerade frisch gemacht und zum Teil gibt es auch immer noch Bauarbeiten, die den Weg etwas versperren. Aber davon lassen wir uns natürlich nicht abhalten! Viel zu schön ist auch der Blick auf die andere Uferseite.

Kopenhagen

Kopenhagen

Kopenhagen

Kopenhagen

Ungefähr auf Hälfte zwischen Nyhavn und kleiner Meerjungfrau, kann man das Schloss Charlottenburg erspähen. Ich finde es nicht so eindrucksvoll wie z.B. Buckingham Palace, aber es ist spannend sich die Choreographie der Wachen anzuschauen und sich zu fragen, ob den Menschen nicht den lieben langen Tag langweilig wird? Vielleicht weiß ja einer von euch die Antwort.

Schloss Charlottenburg Kopenhagen

Anschließend geht es zurück ans Wasser und immer in Richtung kleine Meerjungfrau. Dafür das zahlreiche Touristen dieses Wahrzeichen besuchen, ist der Zugang recht versteckt. Geht also immer weiter, bis ihr denkt es geht nicht mehr und schließlich ein Durchgang in der Hecke mit der Aufschrift “WC” gekennzeichnet ist. Da einmal durch geschlüpft und nun nur noch den Menschenmassen folgen. Dort ist die kleine Meerjungfrau. Aber immerhin habt ihr nun eines der kleinsten Wahrzeichen der Welt gesehen. 

Kleine Meerjungfrau Kopenhagen

Kopenhagen

Alleine ist man an der kleinen Meerjungfrau eher nicht so.

 

Mit dem Wassertaxi auf die andere Uferseite und zur Papirøn – Copenhagen Street Food

Nachdem wir uns nun durch die Menschenmassen geschlagen haben, verlangt die Anstrengung ihren Zoll – der Magen knurrt!

Ein kleines Stück zurück und wir können eines der Kopenhagener Wassertaxis auf die andere Uferseite nehmen. Diese sind, ähnlich wie in Hamburg, in den normalen Öffentlichenverkehr eingebunden und kosten entsprechend der Tarife. Es ist aber ein tolles Erlebnis damit übers Wasser zu fahren.

Wassertaxi Kopenhagen

Haltestelle ist direkt an der Oper und von dort ist es nur noch ein Katzensprung bis zur Markthalle in der das Street Food zu finden ist.

Ich war völlig überfordert als ich die Halle betreten habe. So viel Essen aus aller Herren Länder! Wenn man hier nichts findet, weiß ich auch nicht…
Ich habe mich dann für klassische Fish&Chips entschieden. Und die waren lecker sage ich euch! Mit dem gekauften Essen kann man sich entweder in die Halle setzten, oder nach draußen, wo es im Winter auch Feuerschalen gibt.

Streetfood Kopenhagen

Streetfood Kopenhagen

Streetfood Kopenhagen

Streetfood Kopenhagen

Streetfood Kopenhagen

Kakao und Kuchen in Christiania

Von der Markthalle ist es nur noch ein Katzensprung zum Freistaat Christiania. Diese staatlich geduldete Kommune ist Heimat für allerhand alternativ denkender Menschen und es wird mehr oder minder legal Marihuana verkauft.

Ich muss sagen das ich diesen “Kult” merkwürdig finde. Selbst Familien besuchen Christiania mit ihren Kindern und das obwohl es an jeder Ecke nach Gras riecht. Ich weiß nicht ob das sein muss…

Kopenhagen

Allerdings gibt es auch andere Gründe den Freistaat zu besuchen und der heißt in meinem Fall ganz klar – Kakao und Kuchen. Neben vielen wunderschönen Cafés, die vegetarische und vegane Speisen im Angebot haben, gibt es einen Stand, der den besten Butterkuchen der Welt verkauft (rein subjektive Ansicht!). Dazu gibt es nichts besseres als einen heißen Kakao. Beides kann man sich mit nehmen und am See in der Nähe Christianias verspeisen. Ober lecker und der perfekte Abschluss für einen tollen Tag!

Fazit

Kopenhagen ist eine wunderbare Stadt. Mich fasziniert die Lässigkeit der Menschen und ihre freundliche Art. Obwohl es im Winter dort knackig kalt werden kann, fahren die Menschen trotzdem unglaublich viel Fahrrad und die Radwege sind besser ausgebaut, als die Fußgängerwege.

Kopenhagen

Man kann alle Sehenswürdigkeiten wunderbar an einem Tag entdecken und dann bleibt noch massig Zeit, die unentdeckten Perlen zu suchen und zu erkunden. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Das Essen hat eine wunderbare Qualität und ich hätte mich von Stand zu Stand futtern können.

Kopenhagen ist meiner Meinung nach die perfekte Stadt für ein kleines Weekend-Escape. Vor allem von Norddeutschland aus ist es nicht weit. Man muss sich nur auf gepfefferte Preise einstellen, leider sind die skandinavischen Länder nicht gerade günstig.

 

19 Kommentare

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