Schlagwort: Rezension

Der erste Sohn

Der erste Sohn - Rezension

Rezension „Der erste Sohn“

Gut gesagt:

„Ihr blick huschte durch das Zimmer und blieb an einem Globus neben dem Diwan hängen. Er war nicht älter als sie, doch etliche der Länder gab es nicht mehr. Für einen einzelnen Menschen blieb keine Hoffnung. Sie sah, das der Mörtel am Kamin zu bröseln begann; bald würden sich die Steine lösen. Wann ist das passiert? fragte sie sich und dachte dann: Ich habe selbst nicht erwartet, so lange zu leben. Doch das war gelogen. Sie hatte immer gewusst, dass die anderen es nicht schaffen würden.“

  • S.237

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111 Gründe, um die Welt zu Reisen

Cover des Buches 111 Gründe, um die Welt zu reisen

Rezension: 111 Gründe, um die Welt zu Reisen

Von der Lust, sich auf den Weg zu machen

Gut gesagt:

„Nach dem Friedhofsbesuch bin ich stark versucht, die Straße einfach weiter hoch zu gehen, weiter ins Innere des Heiligen Staates vorzudringen. Vielleicht würde ich ja den Supermarkt finden, neben Lebensmitteln soll es dort Tiefkühltruhen, Bügeleisen und (kurioserweise) Epiliergeräte geben. Doch meine Begleitung erhebt vernünftig die Stimme und zerrt mich Richtung italienischen Staatsboden wieder auf den Petersplatz.“

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Revolution

Cover des Buches Revolution

Rezension Revolution

Gut gesagt: 


„Machst du das auch?“, fragte sie mich.
„Was?“
„Diesen Frauen nachlaufen?“
„Ich laufe nur dir nach“, antwortete ich. Sie zog mit zusammengekniffenen Augen fest an ihrer Zigarette, drehte sich um und ging. Ich wusste nicht, was das zu bedeuten hatte.“

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Laufen. Essen. Schlafen.

Laufen.Essen.Schlafen.Rezension

Laufen. Essen. Schlafen.
– Eine Frau, drei Trails und 12 700 Kilometer Wildnis

Gut gesagt:

„Statt einfach die Risiken abzuwägen, dann eine Entscheidung zu fällen und diese konsequent umzusetzen, habe ich viel zu viel Zeit und Energie auf sinnloses Grübeln verschwendet. Vielleicht sollte ich mehr Dinge im Leben nach diesem Motto angehen. Nicht alles endlos immer wieder infrage stellen – sondern einmal entscheiden und dann einfach handeln. Tief atme ich den würzigen Duft der Kiefern ein, der jetzt in der lauen Abendluft liegt, und murmle mein neues Mantra lächelnd vor mich hin: „Just duct tape your ass and go for it!““

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