Alle Artikel von Lynn

Wie man in Japan Go-go-Girl wird: Ein Leben zwischen Schulbank und Dancefloor

Eine Hand hält das Buch Wie man in Japan Go-go-Girl wird von Anne Sanner gegen eine hellblaue Wand.

Eine wahre Geschichte über ein besonderes Doppelleben in Japan

Mit ihrer Autobiografie „Wie man in Japan Go-Go-Girl wird“ überrascht uns die Autorin Anna Sanner mit schonungsloser Ehrlichkeit und ihrer scharfen Beobachtungsgabe. Mit jedem Kapitel wird man dabei tiefer ins pulsierende, widersprüchliche Herz Osakas gezogen. Während beim Stichwort Japan wohl eher Tempel, Kirschblüten und der Fuji vor dem inneren Auge aufziehen, nimmt uns die Autorin mit in eine ganz andere Welt. Sie öffnet die Tür zu den Nachtclubs, zu den Rollen, die wir uns selbst und die Gesellschaft uns zuweisen, und zu jenen, die man übernimmt, wenn niemand hinsieht. Ein Buch über Mut, Identität und das ständige Ausloten von Grenzen. Sowohl beruflich als auch kulturell und persönlich.

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Kaffee, Bananengin und Community Tourismus: Lohnt sich die Buhoma Cultural Tour in Uganda?

Batwa-Gruppe in traditioneller Kleidung tanzt und trommelt im Wald während der Buhoma Cultural Tour in Buhoma.

Ein bisschen wie am Ende der Welt kommt man sich in Buhoma vor. Der kleine ugandische Ort liegt eingeklemmt zwischen dem undurchdringlichen Dickicht des Bwindi Impenetrable Forest und der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo. Wie die allermeisten Besucher*innen bin auch ich hierher gekommen, um einmal Gorillas in freier Wildbahn erleben zu dürfen. Ein unvergessliches Erlebnis! Beinahe ebenso unvergesslich war jedoch die Buhoma Cultural Tour, die ich dir mit diesem Reisebericht ebenfalls sehr ans Herz legen möchte.

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Hokkaido im Sommer erleben: Meine Tipps für Biei und Furano

Weite grüne Felder mit Wäldern und Bergen im Hintergrund zeigen die idyllische Landschaft von Hokkaido im Sommer.

Das sommerliche Hokkaido hat mein Herz im Sturm erobert. Warum, verrate ich dir in diesem Reisebericht.

Woran denkst du zuerst, wenn du Hokkaido hörst? Vielleicht an den bei uns sehr beliebten, orangenen Kürbis. Dabei handelt es sich bei Hokkaido auch um die nördlichste Hauptinsel Japans, welche auch im Sommer mit angenehmen Temperaturen aufwartet. Kein Wundern, dass die Region bekannt ist für schmackhafte kulinarische Erzeugnisse und bunte Blumenfelder. Erlebe mit mir Hokkaido im Sommer und tauche ein, in die besondere Natur- und Kulturlandschaft rund um Biei und Furano.

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Wanderung auf den Mt. Asahidake: Der höchste Berg Hokkaidōs

Blick auf die dampfenden Fumarole des Mt. Asahidake und dem davor liegenden Vulkansee.

Diese Wanderung war der Grund, weshalb wir nach Japan reisen wollten

Es dampft und brodelt ganz gewaltig aus den Tiefen des Mt. Asahidake im Daisetsuzan Nationalpark. Der aktive Vulkan lässt keinen Zweifel daran aufkommen, weshalb er bei den indigenen Ainu auch als „Spielplatz der Götter“ (Kamuimintara) bekannt ist. Zahlreiche Fumerolen sorgen dafür, dass weiße Wolken zischend in den Himmel aufsteigen und ein leichter Schwefelgeruch in der Luft liegt. In meinen Gedanken stelle ich mir vor, dass so Wolken geboren werden. Die spektakuläre Wanderung auf den Mt. Asahidake ist einer der Gründe, weshalb wir überhaupt nach Japan wollten und ein absolutes Highlight unserer Reise.

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Ishigaki und Taketomi: Japans geheimnisvolles Inselparadies

Blick auf das blaue Wasser und die kleinen Inseln der Kabira Bay in Ishigaki. Zwei Boote scheinen auf dem Wasser zu schweben.

Diese japanischen Inseln am Rande des Südchinesischen Meers kennt kaum jemand

Hast du schon einmal von Ishigaki und Taketomi gehört? Wenn nicht, bist du nicht allein. Während Kyoto, Tokio oder Fuji bei vielen sofort Bilder im Kopf auslösen, bleiben die Yaeyama-Inseln oft ein blinder Fleck. Genau das macht sie so spannend: Sie überraschen mit türkisblauen Meeresbuchten und traumhaften Stränden, Spuren des Ryūkyū Königreichs, Mangrovenwäldern inklusive Schlammspringern, einer reichen Unterwasserwelt und vor allem bisher touristisch wenig auf dem Radar.

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Rezension Urlaub vom Patriarchat – Von einer die auszog, das Frausein zu verstehen

Eine Hand hält das Buch "Urlaub vom Patriarchat" von Friederike Oertel gegen eine hellblaue Wand.

Von dem Buch „Urlaub vom Patriarchat“ habe ich erwartet, über eine matriarchale Gesellschaft in Mexiko zu lesen und bekam noch so viel mehr an Wissen und Einblicke obendrauf geschenkt. Statt einer einfachen Gegenentwurfserzählung entfaltet die Autorin Friederike Oertel eine facettenreiche Reflexion über das Patriarchat. Von der historischen Entstehung, die vermeintliche Unverrückbarkeit und zum Glück der Tatsache, dass das Patriachat alles andere als naturgegeben ist. Klasse!

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