Das Wunder am Ende der Straße – Rezension

Das Wunder am Ende der Straße

[Werbung, da kostenloses Rezensionsexemplar vom Verlag. Außerdem enthält dieser Beitrag Affiliate Links]

Gut gesagt:

“”Lange Zeit war dieses Haus der einzige gemischte Ort in Plainview. Der andere war der Pinke Pantoffel. Leute, um die sich niemand auch nur einen Dreck scherte, durften sich immer mischen wie sie wollten, sie durften nur nicht versuchen, mit anständigen Leuten zu verkehren.” Els Hand zitterte leicht, als er mit dem Zeigefinger unter den Gesichtern der Menschen auf dem Foto entlangfuhr.”

Darum gehts in Das Wunder am Ende der Straße

Plainview ist ein kleiner Ort, irgendwo in den Vereinigten Staaten von Amerika. Hier spielen sich die kleinen und großen Dramen des Lebens ab. Mr. Forrest Payne und Miss Beatrice Jordan heiraten unerwartet. Dies scheint zunächst nicht ungewöhnlich, allerdings ist Mr. Payne Besitzer des Herrenclubs Zum Pinken Partoffel, wohingegen Miss Jordan eine fromme Christin ist, die Besucher des Clubs vor ewiger Verdammnis wahnt. Überraschend reist zur Hochzeit auch El Walker an. Ein berühmter Bluesgitarrist, der sich in der Vergangenheit nicht unbedingt beliebt gemacht hat in Plainview. All das bleibt natürlich nicht von den “Supremes” Clarice, Barbara Jean und Odette unkommentiert.

Gefällt weil:

sich nach und nach ein toller Querschnitt durch die Gesellschaft abzeichnet. Jeder Mensch hat sein Päckchen zu tragen und irgendwie hängt alles miteinander zusammen. In Das Wunder am Ende der Straße lässt uns der Autor Edward Kelsey Moore immer wieder in die Köpfe seiner unterschiedlichen Protagonist*innen blicken. So entsteht ein spannender Gesellschaftsroman, der den Lesenden durch alle Höhen und Tiefen des Lebens führt.

Mir sind nach und nach die Figuren regelrecht ans Herz gewachsen und ich konnte den Roman zum Ende hin kaum aus der Hand legen. Das Leben schreibt wunderbare Geschichten und Das Wunder am Ende der Straße könnte sich gut so oder so ähnlich in einem kleinen Örtchen in den USA abgespielt haben.

Ganz nebenbei werden nicht nur Familiengeschichten erzählt, sondern auch die Thematik von schwarz und weiß sein in Amerika aufgegriffen. Dies ist sehr gelungen und nach und nach tun sich mehr Abgründe im Buch auf, als einem vielleicht lieb ist.

Das Wunder am Ende der Straße

Das Wunder am Ende der Straße
Edward Kelsey Moore
Übersetzt durch Babette Schröder
384 Seiten | Gebundene Ausgabe
ISBN: 978-3809026884
20€ (D) über Amazon


Disclaimer: Dieses Buch wurde mir freundlicherweise vom Verlag zum Rezensieren zur Verfügung gestellt. Dafür erstmal ein herzliches Dankeschön. Wie immer gilt aber, das Geschriebene spiegelt meine eigene Meinung wieder. Sollte mir etwas nicht gefallen, sage ich das auch. Ansonsten suche ich mir selber aus, welches Buch ich rezensieren möchte. Das heißt du wirst auf Lieschenradieschen nur authentische Leseberichte finden, die meinen eigenen Interessen entsprechen.

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