Auf die Plätze, fertig, los: Die Sächsische Schweiz

Die Sächsische Schweiz in diesigem Licht

[Werbung] Als Deutschlands bekanntester Nationalpark ist die Sächsische Schweiz ein wunderschönes Fleckchen Erde. Der Park ist in der Nähe von Dresden angesiedelt und beschützt viele einzigartige Gebirge und Naturwunder. Für Naturliebhaber:innen ist die Sächsische Schweiz ein absolutes Muss, denn hier erwarten dich hunderte von Quadratkilometern grüne Erde in Kombination mit tollen Seen und kulturellen Einzigartigkeiten. Wer sich an den artistischen Bemühungen der Natur erfreuen will, der wird in unserem Artikel viele erste Einblicke in die Sächsische Schweiz bekommen.  

Highlights, die man gesehen haben muss: 

Die Bastei 

Als berühmteste Felsformation der Sächsischen Schweiz ist die Bastei eines der Highlights dieser Region. Die Panoramaaussicht bietet einen atemberaubenden Blick auf den Lilien- und Königsstein. Die Besichtigung kostet weder etwas, noch musst du dich an irgendwelche Öffnungszeiten halten. Lediglich für die Felsenburg Neurathen wird Eintritt verlangt. Außerdem können natürlich Parkplatzgebühren oder Anfahrtskosten fällig werden. Eine weitere Besonderheit ist, dass es einen Pendelbus zur Bastei gibt, der vor allem für ältere oder eingeschränkte Menschen sinnvoll ist.  

Quelle: https://www.instagram.com/p/CGiT2VChNPF/

Kuhstall 

Ein weiteres Naturwunder ist das Felsentor Kuhstall, auch bekannt als ein besonderes Highlight des Malerweges. Der Kuhstall führt auf direktem Weg zur Himmelsleiter. Diese ist ein Abenteuer für sich, da sie eine schmale Eisenleiter ist, welche 27 Meter in die Höhe führt. Deine Anstrengungen werden jedoch am Ende mit einem tollen Aussichtspunkt über die Sächsische Schweiz belohnt. Für Kinder und Hunde ist die Himmelsleiter nicht empfehlenswert, es gibt wohl aber einen Alternativweg, der es ermöglicht, die Leiter zu umgehen und trotzdem am genannten Aussichtspunkt zu landen.  

Quelle: https://www.instagram.com/p/B5QmFPkI0F6/

Pfaffenstein 

Der Pfaffenstein ist Teil des Elbsandsteingebirges und ist in der Nähe des Königssteins angesiedelt. Der 434 Meter hohe Tafelberg beherbergt die Barbarine, das Wahrzeichen der sächsischen Schweiz. Es gibt mehrere Anstiegsmöglichkeiten, um auf das Plateau des Pfaffensteins zu kommen. Oben angekommen, warten sowohl ein Aussichtsturm, eine Berggaststätte und weitere tolle Aussichtspunkte auf dich.

Quelle: https://www.instagram.com/p/CHKPANkAUZ0/

Wanderwege 

Malerweg  

Der Malerweg ist mit Sicherheit vor allem für fortgeschrittene Wanderer:innen sinnvoll. Mit seinen 112 Kilometern ist der Malerweg ein außergewöhnliches Erlebnis. In acht Etappen führt er durch verschiedene Gebiete, Dörfer und an unterschiedlichen Mühlen vorbei. Das Abenteuer führt durch die unterschiedlichsten Sehenswürdigkeiten und offeriert eine Vielzahl von Aktivitäten. Vom Erklimmen der bis zu 800 Treppenstufen in der dritten Etappe bis hin zu Kurorten wie Gohrisch und dem kleinen Öko-Örtchen Schmilka mit seiner intakten Mühle ist alles dabei.  

Großer Winterberg 

Mit seinen 556 Metern ist der Große Winterberg besonders dahingegen spannend, weil es sich um einen erloschenen Vulkan handelt. Auf dem Südgipfel des Berges wurde 1819 ein Unterkunftshaus erreichtet, weshalb man dort nicht nur für ein leckeres Essen, sondern auch für einen Schlafplatz einkehren kann. Die Wanderung auf den Großen Winterberg dauert je nach Fitnesslevel ca. 4-5 Stunden mit einer Entfernung von 15 Kilometern und einem Höhenunterschied von ca. 650 Metern. Die Beschaffenheit der Wege unterscheidet sich zwischen asphaltierten Wegen, Pfaden und Treppen. Dabei wird Schmilka oftmals als Startpunkt für die Wanderung ausgewählt.  

Gratweg (Mittelwinkel-Schrammsteinaussicht) 

Der Gratweg ist im Gegensatz zu den anderen bekannten Wanderwegen sehr entspannt, da er mit seinen 913 Metern zu den kleinen Erlebnissen gehört. Der Weg ist generell eher steil und man erklimmt auf der minimalen Entfernung ca. 50 Höhenmeter. Für Menschen mit Höhenangst ist der Gratweg weniger geeignet. Wer sich überwinden kann, der wird es jedoch nicht bereuen. Erfahrene Wanderer:innen schwärmen dabei vor allem von zahlreichen Aussichtspunkten und den kleinen Kletterpunkten. Viele machen den Gratweg jedoch auch zu einer Etappe in ihrer großen Wanderung über den Mittelwinkel der Schrammsteintour.  

Plätze und Seen 

Der Amselsee 

Die Sächsische Schweiz bietet eine große Anzahl an Seen mit unterschiedlichen Besonderheiten. Ein besonderes Highlight bietet dabei der Amselsee. In der Nähe von Rathen liegend ist er umgeben von den Niederrathener Felsen und stellt eine romantische Kulisse dar. Eine besondere Wanderempfehlung ist der Rundweg, um die umliegenden Sehenswürdigkeiten wie die Lochmühle oder die Schlucht Schwedenlöcher zu besichtigen. Besonders schön ist dabei auch die Amselfallbaude, welche als größter Wasserfall der Sächsischen Schweiz bekannt ist.  

Quelle: https://www.instagram.com/p/CHGUSf4niy9/

Klingenberg 

Der Klingenberg ist vor allem für seine Talsperre bekannt, welche Dresden mit Trinkwasser versorgt, was das Baden verboten macht. Auch dieses Highlight wird oftmals in größere Strecken integriert, vor allem als Teil der Tour durch den Tharandter Wald. Für 1-2 Kilometer mehr kannst du den Seerenteich deiner Stationen hinzufügen.  

Quelle: https://www.instagram.com/p/CFc31X7MhBL/

Wichtige Hinweise und Infos 

Um die Lebewesen und Pflanzen des Parks zu beschützen, gibt es verschiedene Zonen und Regelungen. So wird zwischen Kernzonen und normalen Zonen unterschieden. Ersteres gilt als besonders geschützte Zone und nur gekennzeichnete Wege dürfen betreten werden.  

Generell ist der ganze Park mit Wegmarkierungen versehen, die eine farbliche Orientierung mit speziellen Bedeutungen darstellen. Blau steht dabei zum Beispiel für überregionale, rot für regionale und grün/gelb für örtliche Wanderwege. Auch die Intensität der Wanderung wird anhand von farblichen Symbolen signalisiert. So sind schwere Wanderungen mit einem grünen Dreieck, Kletterpfade als schwarzer Pfeil in schwarzem Kreis und der Malerweg mit einem M gekennzeichnet. Ziel ist dabei natürlich, dass sich die Natur frei entfalten kann. 

Aufgrund der aufregenden und natürlichen Formen des Elbsandsteingebirges sind vor allem Trittsicherheit und Schwindelfreiheit gefragt. Die Wege können steil sein und es gibt oft viele Stufen zu erklimmen.  

Oftmals kann es auch sein, dass vor allem Hunde getragen werden müssen, da manche Brücken, Gitter und Leitern schlichtweg unüberwindbar werden. Auch ist anzumerken, dass Hunde im Nationalpark an die Leine müssen und du im ÖPNV verpflichtet bist, deinem Hund einen Maulkorb anzulegen. 

Fazit: 

Es ist wichtig, an dieser Stelle anzumerken, dass die ausgewählten Highlights der Sächsischen Schweiz nicht mal im Ansatz all das abdecken können, was diese noch alles zu bieten hat. Für einen so tollen Ort in Deutschland könnte man viele Urlaube planen, bis man der Sächsischen Schweiz die verdiente Aufmerksamkeit geschenkt hat. Wenn du genauso Lust auf mehr Naturwunder bekommen hast wie ich, dann schaut doch gerne auch mal in die Artikel von Backpacker Trail rein!  

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2 Kommentare
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Gast
Christof
3 Monate zuvor

Wow, was für ein toller Beitrag! Ich bin begeistert von den schönen Fotos und den hilfreichen Tipps. Die Sächsische Schweiz sieht wirklich traumhaft aus.

Danke für die Inspiration, du hast mir Lust auf eine Reise in diese Region gemacht.

Liebe Grüße,
Christof