Schlagwort: Rezension

Barracoon – Die Geschichte des letzten amerikanischen Sklaven

Hand die das Buch Barracoon hält

Barracoon – Die Geschichte des letzten amerikanischen Sklaven
Rezension

Gut gesagt:

„So viele Worte vom Verkäufer, aber kein einziges Wort von den Verkauften. Von den Königen und Kapitänen, deren Worte Schiffe bewegten. Aber kein einziges Wort von der Fracht. Die Gedanken des „schwarzen Elfenbeins“, „Währung Afrikas“, hatten keinen Marktwert. Afrikas Abgesandte in die Neue Welt kamen und arbeiteten und starben und hinterließen ihre Spuren, aber keinen schriftlich festgehaltenen Gedanken. Von all den Millionen, die von Afrika nach Amerika transportier wurden, ist nur noch ein einziger Mann am Leben. Er heißt Cudjo Lewis und lebt zum gegenwärtigen Zeitpunkt in Plateau, Alabama, einem Vorort von Mobile. Dies ist die Geschichte dieses Mannes.“

Barracoon, Seite 36
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How to shit in the woods (Wie man im Wald sch…) – der etwas andere Ratgeber

Cover des Buches How to shit in the woods

How to shit in the woods (Wie man im Wald sch…) – Rezension

Gut gesagt:

„(…) dann gibt es noch andere drängende Fragen. Etwa, was macht man und frau bei einer tagelangen Kanutour? Wie kann sich der Campingreisende diskret erleichtern? Wie bitteschön baut man sich einen anständigen Thron in Mutter Natur? Und wie kann frau im Stehen pinkeln und so quasi ihren Mann stehen? (…) Müssen kann auf Reisen hier und da schon mal zu einem, na ja, sagen wir, drängenden Problem werden. Dieses Buch nimmt sich des Themas ganz ohne Berührungsängste an. Bei allem Humor, der sich zwischen die Blätter drängt, handelt es sich bei den folgenden Seiten durchaus um einen ernst gemeinten Ratgeber. Ein „Muss“ für alle Reisenden getreu dem Motto“ Vorbereitet sein, wann und wo die Natur ruft.““

How to shit in the woods, Seite 8
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Friday Black – 12 Storys von Nana Kwame Adjei-Brenyah

Cover des Buches Friday Black von Nana Kwame Adjei-Brenyah

Friday Black – Storys

Rezension

Gut gesagt:

„Er holte tief Luft und fuhr die Schwarzheit seiner Stimme auf einer Skala von ein bis zehn auf 1,5 herunter. (…) An jenem Morgen ging es, wie jeden Morgen, schon bei der ersten Entscheidung, die er traf, um seine Schwarzheit. (…) In der Öffentlichkeit, wo ihn die Leute sahen, war es unmöglich, seine Schwarzheit auch nur annährend auf 1,5 herunterzuschrauben. Wenn er eine Krawatte und gute Schuhe trug, immerfort lächelte, in Zimmerlautstärke sprach und die Hände eng und ruhig am Körper herabhängen ließ, konnte er seine Schwarzheit auf 4,0 verringern“

Friday Black, Seite 9
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Und jetzt bin ich hier – ein Coming of Age Roman

Cover des Buches Und jetzt bin ich hier

Und jetzt bin ich hier -Rezension

Gut gesagt:

„An den ausgestorbenen Stränden hier in Irland kann ich laut schreien. Ich schwimme im Meer, ich breite mich im Wasser aus, und meine Lunge und meine Glieder dehnen sich so weit sie können. Nachts liege ich im Gras im Garten und schaue in die Sterne, lasse meine Gedanken wandern, schneide sie nicht ab, schreibe sie nicht auf, sperre sie nicht an zu kleinen Orten ein.“

Und jetzt bin ich hier, Seite 33
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Der Salzpfad – eine heilsame Wanderung auf dem West Coast Path

Cover des Buches Der Salzpfad von Raynor Winn

Der Salzpfad – Rezension

Gut gesagt:

„Stumm klammerte ich mich an ihn. Jetzt war es gesagt; wir hatten den Tod akzeptiert, Moth würde kämpfen, aber letztendlich würde er verlieren. Er war so stark gewesen, dem Unausweichlichen von Anfang an ins Auge zu blicken; inzwischen hatte auch ich mich genügend gefasst, um die Wahrheit anzuerkennen und loszulassen. Wir lagen am Rand von Lyme Regis im Zelt, auf einem Flecken Gras zwischen Hummerkörben und Ferienhäusern, und hatten dem Tod die Tür geöffnet. Und damit das Leben reingelassen. Die scharfkantigen, zersplitterten, verloren gegangenen Bruchstücke unseres Lebens setzten sich langsam, aber nahtlos wieder zusammen.“

Der Salzpfad, Seite 296
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Das Museum der Welt

Cover des Buches Das Museum der Welt von Christopher Kloebel

Das Museum der Welt von Christopher Kloebel – Rezension

Gut gesagt:

„Wir wissen nicht, wer wir sind. Darum lassen wir uns von den Vickys sagen, wer wir sein sollen.
Sagt Vater Fuchs, sagte Hormazd.
Ja! Wenn wir frei sein wollen, müssen wir uns daran erinnern, wer wir sind. Wir brauchen alle ein Museum. Und das hier, ich deutete auf das Museum, das hier bin ich.“

Das Museum der Welt, Seite 20
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