Schlagwort: Rezension

Ministerium der Träume

Cover des Buches Ministerium der Träume von Hengameh Yaghoobofarah

Rezension
Ministerium der Träume

Werbung, da Rezensionsexemplar

Was Queerness bedeutet, habe ich ihr erst im Auto erklärt, das ist vielleicht zwei Stunden her, genug Zeit für sie, meine eigenen Waffen gegen mich zu nutzen.
Sie lässt mich gar nichts erst darauf antworten – wozu auch, ihre Frage war rhetorisch – und setzt gleich hinterher: „Weißt du, Nas, es gibt uns nicht nur in Berlin. Und auch nicht nur im fortschrittlichen Almanya. Wir kennen vielleicht nicht alle Labels, die ihr euch verpasst, aber wir existierten schon lange bevor es eine Sprache für uns gab.“

Ministerium der Träume, Seite 292
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Bakhita – Der berührende Weg einer Versklavten zur Heiligen

Hand mit Cover des Buches Bakhita

„Bakhita“
Rezension

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(…) es ist die ruhige Musik eines friedlichen Dorfes, das seine Felder bestellt, das Bild eines verlorenen Paradieses, das sie bewahren wird, um sich zu überzeugen, dass es existiert hat. Von dort kommt sie, vom Ort der Unschuld, der Güte und der Ruhe. Das ist es, was sie will. Aus einem gerechten Leben kommen. Wie jedes Leben vor dem Wissen um das Böse.

Bakhita, Seite 16
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Betrachtungen einer Barbarin von Asal Dardan

Cover des Buches Betrachtungen einer Barbarin von Asal Dardan

Betrachtungen einer Barbarin“
Rezension

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Ob die Menschen, die in den Talkshows und auf den Meinungsseiten so viele Ansichten über Flucht und Migration verbreiten, ohne sie jemals selbst erlebt zu haben, manchmal eine Minute innehalten? Ob sie dann darüber nachdenken, was das für eine Zäsur ist, noch keinen Zugang zur neuen, aufgenötigten Welt zu haben, während man nicht fassen kann, dass man die alte Welt wirklich loslassen muss?

„Betrachtungen einer Barbarin“, Seite 17
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Die verschwindende Hälfte – was bedeutet Zugehörigkeit?

Cover des Buches Die verschwindende Hälfte von Brit Bennett

Rezension „Die verschwindende Hälfte“

Gut gesagt:

„Einem Körper konnte man Bezeichnungen zuordnen, aber einem Menschen nicht, und der Unterschied zwischen den beiden hing an dem Muskel in der Brust. Diesem geliebten Organ, ohne Empfindungen, ohne Bewusstsein, ohne Gefühl, es pumpt einfach immer weiter und hielt einen am Leben.“

Die verschwindende Hälfte, Seite 161
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