Alle Artikel von Lynn

Rezension Mit Burka und Bikini

Hand die das Buch Mit Burka und Bikini hält

Mit Burka und Bikini – Manchmal bedeutet Liebe dorthin zurückzukehren, woher du kommst

Gut gesagt:

„Ich hatte nicht erwartet, dass ihr Urteil auf meine Wahrheit so blitzartig und automatisch ausfallen würde. Doch sosehr mir die Worte auch die Tränen in die Augen schießen ließen, so war ich doch froh, es ausgesprochen zu haben. Ich hatte meine Wahrheit gesagt. Meine Mutter hatte mit der ihren geantwortet. Wahrheit bedeutet, sich selbst treu zu sein, und das waren wir beide gewesen. Das wusste ich.“

Mit Burka und Bikini, Seite 312
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Bird Island – die größte frei zugängliche Kaptölpel Kolonie in Südafrika

Kaptölpel Kolonie auf Bird Island bei Lamberts Bay in Südafrika

Bereits aus der Ferne schlägt uns ein Krähen und Krächzen aus abertausenden Kehlen entgegen, genauso wie ein markanter Duft, den ich nur schwer einordnen kann. Nur wenige Meter vor dem Hafen von Lamberts Bay an Südafrikas Westküste, liegt Bird Island. Ein Naturschutzgebiet, welches eingerichtet worden ist, um die seltenen Kaptölpel zu schützen. Heute ist es nicht nur Heimat einer von weltweit sechs (!) Kaptölpel Kolonien, sondern es sind auch viele weitere Vögel ansässig und es gibt ein gutes Informationszentrum auf der Insel.

Bird Island – die Top Sehenswürdigkeit von Lamberts Bay

Bei meiner Recherche zu meiner Südafrika Reise Anfang 2020, bin ich recht schnell auf Bird Island als DAS Highlight in Lamberts Bay gestoßen. Von diesem Zeitpunkt an war ich auch voller Vorfreude, auf diese einzigartige Naturschauspiel und die großartigen Fotomotive, die ich mir erhoffte. Kleiner Spoiler am Anfang, dies hat sich als absolut richtig herausgestellt.

Wir hatten Glück im Unglück, denn zu unserem Besuch wurde gerade groß auf Bird Island renoviert. Das war nicht weiter schlimm, denn wir konnten die Tiere immer noch gut sehen und mussten außerdem keinen Eintritt zahlen.

Bevor wir zur Kaptölpel Kolonie kommen, sehen wir schon einige Seeschwalben, Kormorane und Möwen und stimmen uns so schon mal auf die Kolonie ein. Da wir zum Nachmittag auf Bird Island angekommen sind, wird die Szenerie in ein goldenes Licht getaucht. Mein Auslöser läuft fast heiß, bei all den Fotomotiven, die sich auf der Insel ergeben.

Zwischen 1888 und 1990 wurde auf der Insel Guano angebaut und zahlreiche Vögel verloren ihre Brutplätze. Durch die Einrichtung des Naturschutzgebietes hat sich die Zahl aber mittlerweile stabilisiert. Auch wenn der Tourismus in diesem Fall etwas Gutes bewirkt hat, ist er auch nicht ganz ohne Schattenseiten. Durch die Verbindung mit dem Festland gelangen immer wieder (Haus-)Katzen auf die Insel und fressen Eier und Küken. Dennoch ist vor allem die Kaptölpel Population in den letzten Jahren recht stabil geblieben.

Der Kaptölpel Kolonie kann man sich auf wenige Metern nähren und so wirklich wunderbare Fotoaufnahmen machen. Es lohnt sich allerding auch, die Kamera oder das Handy mal beiseite zu legen und einfach alles auf sich wirken zu lassen. Es ist unglaublich spannend, welche Dynamiken und auch Organisationsstrukturen sich auch in so großen Tiergemeinschaften entwickeln. Normalerweise gibt es auch ein Bird-Hide, von welchem man noch näher an die Kaptölpel kommt. Dieses wurde aber gerade renoviert. Mittlerweile sollte die Renovierung aber abgeschlossen sein (Stand März 2020).

Was mich besonders an den Tieren fasziniert hat ist, wie sie alle einen ganz bestimmten Flugkorridor genutzt haben, um auf die Kolonie zuzufliegen. Sie sind sehr majestätische Flieger, die auf dem Meer auch weitere Strecken überwinden können. Was ihnen aber schwer zu fallen scheint ist das Landen. Ich musste jedes Mal schmunzeln, wenn sie sich ab einem Meter Höhe einfach vom Himmel haben fallen lassen und dann unbeholfen entweder auf ihren Schnabel oder ihren Allerwertesten gefallen sind.

Auf der Insel befinden sich außerdem kleine Informationszentren und ein riesiges Walskelett. Nicht nur für Kinder wurde die lokale Flora und Fauna interessant aufgearbeitet und es macht Spaß, sich die Ausstellungen anzuschauen. Im Anschluss kann man im Hafen von Lamberts Bay noch einkehren und das Erlebte Revue passieren lassen.

In der Zeit zwischen November und März ist außerdem Crayfish Zeit, auch als Kaplangusten bekannt. Nur in diesem Zeitraum dürfen sie legal gefischt werden, da sich die Bestände sonst nicht erholen würden. Aus eigener Erfahrung würde ich empfehlen, lieber mehrere kleine Crayfishs zu nehmen als einen großen. An denen ist oftmals zu wenig Fleisch dran und man wird trotz seiner Größe nicht unbedingt satt.

Fotostrecke Bird Island in Lamberts Bay

Zugang zu Bird Island von Lamberts Bay aus kommend.
Möwe auf Bird Island in Südafrika
Blick auf den Hafen von Lamberts Bay
Fliegende Seeschwalben über Bird Island bei Lamberts Bay
Seemschwalben in Südafrika
Kaptölpel und Seeschwalben auf Bird Island bei Lamberts Bay
Kaptölpel landet in Kolonie auf Bird Island bei Lamberts Bay
Kaptölpel Kolonie von Bird Island
Walskelett auf Bird Island bei Lamberts Bay
Kunst auf Bird Island bei Lamberts Bay

Du bist auf der Suche nach noch mehr Abenteuern rund um Südafrikas Westküste? Dann wirst du in diesem Artikel hier (Link) sicherlich fündig.


Blick auf Bird Island vom Hafen von Lamberts Bay
Kormorane in Südafrika

Mit DuMont zu den spannendsten Reisezielen in Deutschland und Europa

Cover des DuMont Bildbandes 52 kleine & große eskapaden - ab nach draußen! Wochenenden in Deutschland

Mit 52 kleine & große Eskapaden – Wochenende in Deutschland und Die entspannten Städte in Eruopa hat der DuMont zwei Titel herausgebracht, die zu Ausflügen nach Deutschland und Europa locken. Da durch Corona größere, internationale Reisen voraussichtlich erstmal nicht machbar sind, lohnt sich ein Blick in diese zwei wunderschönen Titel.

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Barracoon – Die Geschichte des letzten amerikanischen Sklaven

Hand die das Buch Barracoon hält

Barracoon – Die Geschichte des letzten amerikanischen Sklaven
Rezension

Gut gesagt:

„So viele Worte vom Verkäufer, aber kein einziges Wort von den Verkauften. Von den Königen und Kapitänen, deren Worte Schiffe bewegten. Aber kein einziges Wort von der Fracht. Die Gedanken des „schwarzen Elfenbeins“, „Währung Afrikas“, hatten keinen Marktwert. Afrikas Abgesandte in die Neue Welt kamen und arbeiteten und starben und hinterließen ihre Spuren, aber keinen schriftlich festgehaltenen Gedanken. Von all den Millionen, die von Afrika nach Amerika transportier wurden, ist nur noch ein einziger Mann am Leben. Er heißt Cudjo Lewis und lebt zum gegenwärtigen Zeitpunkt in Plateau, Alabama, einem Vorort von Mobile. Dies ist die Geschichte dieses Mannes.“

Barracoon, Seite 36
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How to shit in the woods (Wie man im Wald sch…) – der etwas andere Ratgeber

Cover des Buches How to shit in the woods

How to shit in the woods (Wie man im Wald sch…) – Rezension

Gut gesagt:

„(…) dann gibt es noch andere drängende Fragen. Etwa, was macht man und frau bei einer tagelangen Kanutour? Wie kann sich der Campingreisende diskret erleichtern? Wie bitteschön baut man sich einen anständigen Thron in Mutter Natur? Und wie kann frau im Stehen pinkeln und so quasi ihren Mann stehen? (…) Müssen kann auf Reisen hier und da schon mal zu einem, na ja, sagen wir, drängenden Problem werden. Dieses Buch nimmt sich des Themas ganz ohne Berührungsängste an. Bei allem Humor, der sich zwischen die Blätter drängt, handelt es sich bei den folgenden Seiten durchaus um einen ernst gemeinten Ratgeber. Ein „Muss“ für alle Reisenden getreu dem Motto“ Vorbereitet sein, wann und wo die Natur ruft.““

How to shit in the woods, Seite 8
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Fernweh Harz – eine verblüffende Entdeckungsreise in das Mittelgebirge

Fernweh Harz

[Werbung] Historische Backsteingebäude, blaue Seen, tiefgrüne Fichtenwälder und in das Gestein schneidende, muntere Gebirgsbäche. Klingt das alles für dich nach einem perfekten Traumziel für die nächste Reise? Tatsächlich musst du gar nicht so weit in die Ferne schweifen, um all das zu erleben. Ganz nach dem Motto das Gute liegt so nah, lade ich dich ein, mit mir den Harz zu entdecken. Deutschlands Mittelgebirge hat nämlich so einiges Verblüffendes zu bieten und muss sich nicht hinter anderen internationalen Top Destinationen verstecken.

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