Alle Artikel von Lynn

Friday Black – 12 Storys von Nana Kwame Adjei-Brenyah

Cover des Buches Friday Black von Nana Kwame Adjei-Brenyah

Friday Black – Storys

Rezension

Gut gesagt:

„Er holte tief Luft und fuhr die Schwarzheit seiner Stimme auf einer Skala von ein bis zehn auf 1,5 herunter. (…) An jenem Morgen ging es, wie jeden Morgen, schon bei der ersten Entscheidung, die er traf, um seine Schwarzheit. (…) In der Öffentlichkeit, wo ihn die Leute sahen, war es unmöglich, seine Schwarzheit auch nur annährend auf 1,5 herunterzuschrauben. Wenn er eine Krawatte und gute Schuhe trug, immerfort lächelte, in Zimmerlautstärke sprach und die Hände eng und ruhig am Körper herabhängen ließ, konnte er seine Schwarzheit auf 4,0 verringern“

Friday Black, Seite 9
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Ein Sommer, Drei Melodien, Kein Talent – als Straßenmusiker durch Spanien

Cover des Buch es Ein Sommer, Drei Melodien, Kein Talent

Ein Sommer, Drei Melodien, Kein Talent – Meine abenteuerlicher Reise als Straßenmusiker durch Spanien

Rezension

Gut gesagt:

„Ich fragte mich, wie es den Mauerseglern in meinem Dorf zu Hause in Yorkshire erging. Ich freue mich immer, Vertrautes an fremden Orten zu sehen. Beides verbindet sich in meinem Kopf fest miteinander. Ich entsinne mich an ein Champions-League-Endspiel in Kasachstan, den Tod eines Royals in der Nubischen Wüste, ein zweihöckriges Kamel, als ich durch den Regent´s Park lief. Jetzt würden es die Schreie von Mauerseglern und Geigen sein, die mich an Spanien erinnern. „

Ein Sommer, Drei Melodien, Kein Talent, Seite 154
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Und jetzt bin ich hier – ein Coming of Age Roman

Cover des Buches Und jetzt bin ich hier

Und jetzt bin ich hier -Rezension

Gut gesagt:

„An den ausgestorbenen Stränden hier in Irland kann ich laut schreien. Ich schwimme im Meer, ich breite mich im Wasser aus, und meine Lunge und meine Glieder dehnen sich so weit sie können. Nachts liege ich im Gras im Garten und schaue in die Sterne, lasse meine Gedanken wandern, schneide sie nicht ab, schreibe sie nicht auf, sperre sie nicht an zu kleinen Orten ein.“

Und jetzt bin ich hier, Seite 33
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Auf den Spuren der San in den Zederbergen – der Sevilla Rock Art Trail

Zeichnungen der San auf dem Sevilla Rock Art Trail

Eine Wanderung auf dem Sevilla Rock Art Trail

Es ist drückend heiß an diesem frühen Herbstnachmittag in den Zederbergen von Südafrika. Meine Mama und ich schleichen von Schatten zu Schatten, der auf den Plateaus aus Sandstein kaum zu finden ist. Warum wir uns das antun? Nur heute haben wir die Gelegenheit dazu, auf dem Sevilla Rock Art Trail zu wandern und die zum Teil jahrtausendalten Zeichnungen der San zu bestaunen.

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Der Salzpfad – eine heilsame Wanderung auf dem West Coast Path

Cover des Buches Der Salzpfad von Raynor Winn

Der Salzpfad – Rezension

Gut gesagt:

„Stumm klammerte ich mich an ihn. Jetzt war es gesagt; wir hatten den Tod akzeptiert, Moth würde kämpfen, aber letztendlich würde er verlieren. Er war so stark gewesen, dem Unausweichlichen von Anfang an ins Auge zu blicken; inzwischen hatte auch ich mich genügend gefasst, um die Wahrheit anzuerkennen und loszulassen. Wir lagen am Rand von Lyme Regis im Zelt, auf einem Flecken Gras zwischen Hummerkörben und Ferienhäusern, und hatten dem Tod die Tür geöffnet. Und damit das Leben reingelassen. Die scharfkantigen, zersplitterten, verloren gegangenen Bruchstücke unseres Lebens setzten sich langsam, aber nahtlos wieder zusammen.“

Der Salzpfad, Seite 296
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